Hinrichtung von Christa Pike

Enthüllt! Arzt patzte schon zweimal bei Giftspritze

Die Hinrichtung von Mörderin Christa Pike (50) scheiterte an zwei Giftspritzen. Jetzt kommt heraus: Der Arzt versagte schon zuvor.
Newsdesk Heute
05.10.2026, 15:09
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In den USA sorgt eine verpfuschte Hinrichtung für Aufruhr. Die 50-jährige Christa Pike sollte vergangenen Mittwoch im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet werden.

Doch sie überlebte zwei Dosen des Gifts Pentobarbital. Seither liegt sie bewusstlos in einem Spital und wird künstlich beatmet.

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Nun wächst die Kritik an der Qualifikation des beteiligten Personals. Denn der zuständige Arzt war auch an einer anderen gescheiterten Hinrichtung beteiligt.

Wie es bei n-tv heißt, hatte der Allgemeinmediziner im Mai schon bei einem anderen Todeskandidaten versagt. Damals wurde die Exekution abgebrochen, weil weder das Personal noch der Arzt einen venösen Zugang legen konnten.

In einer eidesstattlichen Aussage gab der Mediziner zu, zuletzt etwa 2013 einen zentralen Venenkatheter gelegt zu haben.

Letzte Mahlzeit für Obdachlose gespendet

Unterdessen wurde ein rührendes Detail bekannt: Pike verzichtete am Vorabend ihrer gescheiterten Hinrichtung auf ihre letzte Mahlzeit. Stattdessen bat sie darum, die dafür vorgesehenen 20 Dollar für Pizza an Obdachlose in Nashville zu spenden.

Pike war 1996 für den Mord an der 19-jährigen Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war damals erst 18 Jahre alt gewesen. Gemeinsam mit zwei anderen Teenagern hatte sie das Opfer gefoltert und getötet.

UNO fordert Abschaffung der Todesstrafe

Der Fall hat in den USA eine hitzige Debatte über die Todesstrafe entfacht. Der Leiter der Strafvollzugsbehörde von Tennessee kündigte bereits seinen Rücktritt an. UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk bezeichnete das Leiden durch gescheiterte Hinrichtungsversuche als "verabscheuungswürdig und grausam" und forderte Gnade für Pike.

red,05.10.2026, 15:09