Arzt zu Lauda-Tod: "Es war seit einiger Zeit klar"

Nach dem Tod von Niki Lauda am Montag melden sich nun seine Familie und der behandelnde Arzt zu Wort. Der ist vom Ableben nicht überrascht.
Mit Niki Lauda verliert Österreich einen Nationalhelden. In einem zweiten, rührenden Statement erklärte die Familie, dass Lauda in der Universitätsklinik Zürich verstarb.

"In den letzten 10 Monaten waren wir jede Minute an seiner Seite. Wir haben mit ihm gelacht, geweint, gehofft und gelitten, aber schlussendlich verließen Niki gestern seine Kräfte", erklärte die Familie des dreifachen Formel-1-Weltmeisters in einer zweiten Stellungnahme.

Lauda hatte sich seit März für eine Reha in der Klinik Cereneo nahe Luzern aufgehalten. Anfang Mai verschlechterte sich der Zustand des 70-Jährigen, er bekam Probleme mit der Spenderniere, musste zur Dialyse ins Zürcher Spital.

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Arzt nicht überrascht



Für Walter Klepetko, der Lauda seit seiner Lungentransplantation betreute, kommt der Tod nicht unerwartet. "Niki Lauda hat gekämpft. Er war ein toller Mann. Aber es war seit einiger Zeit klar, dass wir ihn nicht mehr auf die Rennstrecke zurückbringen können", so der Mediziner zur APA.

Das Ableben der Formel-1-Ikone habe sich schon länger abgezeichnet. "Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist", so Klepetko.

(wem)

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