Asfinag richtet dringenden Schnee-Appell an Autofahrer

Winterlicher Straßenverhältnisse auf der Wiener Außenring Autobahn (A21). Archivbild
Winterlicher Straßenverhältnisse auf der Wiener Außenring Autobahn (A21). Archivbildpicturedesk.com/Herbert Pfarrhofer
Der Winter rückt immer näher, noch diese Woche wird Schneefall bis in tiefe Lagen erwartet. "Runter vom Gas", warnen jetzt die Autobahnmeister.

In ganz Österreich steht eine winterliche zweite Wochenhälfte ins Haus. Regnen und schneien wird es im gesamten Bundesgebiet. Deutlich stärker fallen die Schneefälle voraussichtlich im Süden Österreichs, in der Steiermark und in Kärnten oder auch in der Brennerregion aus. Im Osten hingegen kann es zu gefrierendem Regen kommen.

"In jedem Fall ist mit teils tiefwinterlichen Fahrbahnbedingungen zu rechnen. Das wichtigste daher: Nur mit winterfitten Fahrzeugen fahren", warnt die Asfinag am Mittwoch in einer Aussendung.

Trotz Wintereinbruchs und Lockdowns rechnen die Autobahnerhalter mit viel Verkehr. Denn der "harte" Lockdown brachte in den Ballungsräumen nur einen Rückgang des Pkw-Verkehrs um 30 Prozent, der Schwerverkehr hingegen blieb stabil und zeigte sogar leichte Steigerungen.

"Für uns zählt, unseren Kundinnen und Kunden zu jeder Zeit sichere und gut geräumte Autobahnen und Schnellstraßen zur Verfügung zu stellen", sagt Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele. "Die Mitarbeitenden in den 42 Autobahnmeistereien sind trotz Coronakrise gut auf den Wintereinsatz vorbereitet und jederzeit einsatzbereit."

Streueinsatz schon angelaufen

Bereits jetzt sind in der Asfinag die Präventivmaßnahmen voll angelaufen. Dazu zählt unter anderem die vorbeugende Streuung. "In dem wir feuchtes Salz streuen, bevor Niederschlag einsetzt, verhindern wir, dass sich Raureif, Regen oder Schnee an der Fahrbahn festsetzt. Der Untergrund bleibt griffig und bei starkem Schneefall wird die Räumung so erleichtert", erklärt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien. Mehr als 800 Mitarbeitende und 400 Autos seien im Winter rund um die Uhr im Einsatz.

"Aber eines ist auch klar: Es braucht die Eigenverantwortung jeder/jedes Einzelnen. Rücksicht nehmen ist oberstes Gebot. Runter vom Gas und mit Bedacht fahren", appelliert Maier-Farkas abschließend.

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