Assinger froh, dass Kinder keine ÖSV-Fahrer sind

Armin Assinger und ORF-Kommentator Oliver Polzer.
Armin Assinger und ORF-Kommentator Oliver Polzer.Bild: GEPA-pictures.com

Die ÖSV-Krise beschäftigt die Ski-Fans im Land. Ein Grund: aktuell 14 verletzte Ski-Asse. ORF-Star Armin Assinger meint dazu: "Ich bin froh, dass meine Kinder keine Rennfahrer sind."

14 ÖSV-Skistars sind derzeit verletzt. Auch das ist ein Grund für die aktuelle Ski-Krise im Land. 30 Jahre in Serie gewann das ÖSV-Team den Nationencup. Aktuell liegt die Schweiz 670 Punkte voran. Es droht die erste Saison ohne eine einzige Kristallkugel für den ÖSV seit 25 Jahren.

"Die Punkte fehlen uns natürlich"

Die vielen Verletzungen sorgen für Sorgenfalten bei den ÖSV-Bossen. "Die Punkte von den Verletzten fehlen uns natürlich", sagt Präsident Peter Schröcksnadel. "Aber wir flüchten und sicher nicht in Ausreden. Wir kämpfen weiter."

ÖSV-Sportdirektor Toni Giger will bei der Kurssetzung etwas verändern. Laut dem Salzburger sollten Kurse so gesteckt werden, dass es keine Anreize gebe, das Material immer aggressiver und damit riskanter abzustimmen. Denn: "Du bist nicht immer mit einem aggressiven Material schneller", meint Giger.

"Die Punkte fehlen uns natürlich"

Aufhorchen lässt jetzt Armin Assinger. Als Aktiver gewann der Kärntner vier Weltcuprennen – drei Abfahrten und einen Super-G. Größere Karriere machte er im zweiten Berufsweg als Millionenshow-Moderator. Die vielen Verletzten beschäftigen ihn. "Dem Skisport gehen die Rennfahrer aus", sagt der 55-Jährige im "Sport und Talk aus dem Hangar-7". Er selbst ist froh, dass seine Kinder heute nicht ÖSV-Stars sind. "Ich bin froh, dass meine Kinder keine Rennfahrer sind. Heute ist es so, dass es dich irgendwann mit einer Verletzung erwischt. Da kommst du gar nicht aus."

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