ÖSV-Trainer tritt ab

Assinger: "Streit mit Venier kostete viel Substanz"

ÖSV-Coach Roland Assinger trat ab. Der Streit mit Ski-Weltmeisterin Stephanie Venier ging nicht spurlos an ihm vorbei.
Sport Heute
23.03.2026, 08:11
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Lob gab es am Ende seiner von den ÖSV-Läuferinnen. "Er hat gebrannt, dem Skisport alles untergeordnet. Das schätze ich an ihm", sagte Nina Ortlieb über den scheidenden ÖSV-Chefcoach Roland Assinger in Kvitfjell.

2012 startete der Bruder von Armin Assinger im Europacup seine Trainer-Karriere im ÖSV. Nach 14 Jahren ist jetzt Schluss. "Ich schließe ein von Höhepunkten geprägtes Kapitel ab", stellt er klar.

Öffentlicher Streit

Zu den größten Erfolgen des 52-Jährigen in seiner Amtszeit zählen die Abfahrtskugel von Cornelia Hütter in der vergangenen Saison und die Riesentorlauf-Kugel von Julia Scheib heuer.

Olympia- und WM-Medaillen kamen hinzu. Negativer Höhepunkt war der Konflikt über seinen Führungsstil als Trainer, angestachelt von Super-G-Weltmeisterin Stephanie Venier wurde der Streit über Monate öffentlich geführt.

Ski-Kapitel ist nicht zu

"Das hat schon sehr viel Substanz gekostet", sagt Assinger offen. "Auch wenn wir die Sache bereinigt haben, es abgehakt ist."

Nun will sich der 52-Jährige neu orientieren und auch gesundheitlich auskurieren. Eine Schulterverletzung zwingt ihn derzeit zur Pause. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. "Ich möchte dem Skisport weiterhin meine Erfahrung zur Verfügung stellen", stellt er klar.

Aktuell sondiert ÖSV-Alpin-Direktor Christian Mitter den Markt nach einem oder einer Nachfolgerin. "Wir suchen keinen Fußballtrainer. Es muss natürlich ein Fachmann oder eine Fachfrau sein", sagte Mitter am Rande des Weltcupfinales.

Fix ist für ihn: "Wir brauchen eine deutschsprachige Lösung, weil doch viel Kommunikationsbedarf ist." Mitter weiter: "So eine Position ist immer schwer zu füllen, weil man im Tagesgeschäft viele Vakuums ausfüllt."

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