Dritter in der Abfahrt, Zweiter im Super-G – Vincent Kriechmayr präsentierte sich zum Saison-Speed-Abschluss in Kvitfjell in bärenstarker Form.
"Ich hätte gerne, dass die Saison weitergeht – sie ist bei uns Alpinen ohnehin so kurz", schmunzelte der 34-Jährige danach im ORF. "Aber es ist, wie es ist. Ich nehme die zwei Podien gerne mit und freue mich darüber."
Wie es in der Karriere von Kriechmayr nun weitergeht, ist offen. Der Oberösterreicher erklärte zuletzt, dass er nur weiterfährt, wenn Konditionstrainer Peter Meliessnig zurückkommt. Der Fitness-Guru war bereits zwischen 2015 und 2024 sein Vertrauensmann, kehrte dem ÖSV vor zwei Jahren aber den Rücken – und kümmerte sich dann als Red-Bull-Mann um Lindsey Vonn . "Schade, dass er damals nicht so wertgeschätzt wurde vom Verband", tadelt Kriechmayr.
ÖSV-Sportchef Christian Mitter meinte nach der leisen Kritik: "Wir sind dran, aber es ist natürlich auch seine persönliche Entscheidung, wieder mit dem Verband zusammenzuarbeiten."
Am Sonntag meldete sich auch Kriechmayr erneut zur Causa zu Wort, meinte zu den Reaktionen, die er mit seiner Forderung ausgelöst hat: "Ich habe mich darüber sehr amüsiert. Aber ich glaube, es steht mir zu, auch mal leichte Kritik zu üben. Ich habe mich immer positiv über den Skiverband geäußert, weil dort auch herausragende Arbeit gemacht wird. Mal schauen, was die Zukunft bringt", so der Routinier.