Dominator schwach

Odermatt sauer: "Schlechteste Rennen seit sechs Jahren"

Marco Odermatt holte Super-G-Kristall. Im letzten Saisonrennen enttäuschte der Schweizer jedoch, wurde nur 19. – und übte Selbstkritik.
Sport Heute
22.03.2026, 16:33
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Zwei Siege, ein zweiter Platz, zwei vierte Ränge, ein Mal Fünfter – und zum Abschluss 19. Diese Resultate reichten Marco Odermatt, um die kleine Kristallkugel im Super-G zu erobern.

Der Schweizer bekam die Trophäe am Sonntag nach dem Finale in Kvitfjell überreicht. Euphorie wollte beim Superstar jedoch nicht aufkommen.

"Ich habe gemischte Gefühle. Die Kugel-Runde hat sich nicht so gut angefühlt. Mich nervt es, dass ich so unglaublich schlecht gefahren bin. Das war das schlechteste Rennen der letzten fünf, sechs Jahre. Das ist kein cooler Abschluss", gestand Odermatt.

"Gerade ist es sehr fraglich – in der Abfahrt (Rang sieben, Anm.) war es solide, das letzte Risiko hat etwas gefehlt, um ganz vorne zu sein. Im Super-G war ich meilenweit weg, bin keine Kurve richtig gefahren. Das war schon sehr schwach."

Odermatt hatte 1,97 Sekunden Rückstand auf Dominik Paris, der vor dem ÖSV-Duo Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser gewann. "Schon am Morgen habe ich gemerkt, die Spannung und die Lust waren nicht so richtig da. Das hatte ich so noch nie. Aber ich habe gedacht, wenn ich am Start bin, kommt das zurück. Aber den Schlüssel habe ich nicht gefunden. Die Kugel habe ich sicher auch in der Hand, weil andere Fehler gemacht haben – ich habe mich nicht als konstant bester Super-G-Fahrer gefühlt."

Für Odermatt ist die Saison noch nicht vorbei. Am Dienstag steht noch der Riesentorlauf am Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.03.2026, 16:37, 22.03.2026, 16:33
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