Assingers Bombe

Bild: marcgirardelli.com

Die Abfahrt in Wengen ist ein Klassiker. Ich ertappte mich auf den ersten Sekunden des Marathon-Rennens oft dabei, dass ich auf die imposante Eiger Nordwand schaute - so schön ist es ganz oben.

Die Abfahrt in Wengen ist ein Klassiker. Ich ertappte mich auf den ersten Sekunden des Marathon-Rennens oft dabei, dass ich auf die imposante Eiger Nordwand schaute – so schön ist es ganz oben.
Dieser Streckenteil könnte morgen, so wie heute in der Kombi, wegfallen. Aber auch der Rest ist ein Spektakel – und heuer brutal eisig. Im Haneggschuss rast du mit 160 km/h – die schnellste Stelle im Weltcup. Im Kernen-S bremst du auf 60 km/h ab und fährst dann unter einer Brücke durch – kurios. Armin Assinger zerstörte sich in Wengen mit einem Sprung beide Knie. Das schaffte nicht einmal ich.

Eigentlich ist diese Strecke ein Fall für Aksel Svindal. Nur hat der hier nie gewonnen. Damit das Duell mit Hirscher ein Krimi bleibt, muss er das fast.

Entschieden wird die Abfahrt im Ziel-S. Dort ist es dunkel, schlagig. Nach 2:30 Minuten hast du Gummi-Knie, kriegst kaum Luft. Mir spukte nach dem Tod von Gernot Reinstadler immer sein Sturz durch den Kopf.

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