Auch Apple und Google verraten Bewegungsdaten

Neben A1 sind es auch die großen Technologie-Riesen, die in Coronazeiten fähig sind, Bewegungsprofile ihrer Nutzer anzufertigen. Sie tun es auch.

Die Bewegungsdaten, die der heimische Mobilfunker A1 an die Regierung liefert, kann mittlerweile jeder sehen. Sie sind anonymisiert und datenschutzrechtlich unbedenklich, heißt es von mehreren Seiten. Aber: A1 ist nicht der einzige, der unsere Bewegungen nachverfolgt.

Auch Apple und Google

Auch die Technologie-Konzerne Apple und Google tun es - ebenfalls anonymisiert und öffentlich. Apple wertet dazu die Suchanfragen und Wegbeschreibungen in der iPhone-eigenen Karten-App "Apple Maps" aus. Google greift auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen.

Hier ein Überblick, was die verschiedenen Unternehmen über uns wissen und veröffentlichen.

Was A1 weiß

A1 zeigt die Bewegungsdaten der Österreicher anhand einer Karte her. Auf Bezirksebene genau kann man hier sehen, um wie viel mehr die Österreicherinnen und Österreicher im Vergleich zu vor der Krise (21.01.2020) daheim bleiben.

Was Apple weiß

Apple zeigt auf einer öffentlichen Website einen Bewegungstrend seit 13. Jänner her - für's Autofahren und zu Fuß gehen. Österreicher (ein weiteres Herunterbrechen gibt es hier nicht) fahren demnach im Vergleich zur Baseline um 58 Prozent weniger Auto, gehen um 66 Prozent weniger zu Fuß. Rohdaten dazu werden als CSV-Datei angeboten.

Was Google weiß

Google bietet einen "Mobility Report" als PDF-Download pro Land an. Hier kann man beispielsweise auslesen, wie viel weniger Besuchsfrequenz es in Restaurants, Einkaufszentren oder Museen gibt (-82 Prozent laut aktuellen Report). In Supermärkten und Apotheken diagnostiziert Google 55 Prozent weniger Aufkommen.

++ Alle aktuellen Infos zum Coronavirus und Österreich gibt's hier ++

Die aktuelle Corona-Karte für Österreich:

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