Auch bei den Capitals gibt es ab jetzt eine "West"

G. Richter – Die spusu Vienna Capitals brennen auf die Eishockey-Saison. Auf die Fans wartet in der Erste Bank Arena eine Neuerung auf der Tribüne.
Am 13. September (19.15 Uhr) erfolgt das erste Liga-Bully für die Wiener Eishockey-Cracks in Graz, am 15. September (17.30 Uhr) folgt der Heim-Auftakt gegen den KAC.

Auf die Fans wartet nicht nur eine Truppe mit zehn Neuzugängen, auch in der Halle gibt es eine Neuerung. Präsident Hans Schmid erklärt im "Heute"-Talk auf: "Wir waren nicht zufrieden damit, wie die Fangruppen in der Halle verteilt waren. Jetzt werden zur 'Fankurve West' zusammenrücken."

Ähnlich wie bei Rapid und der Austria soll es aber nur im Zusammenhang mit positiver Stimmung zugehen. "Wir freuen uns auf die Euphorie", meint Manager Franz Kalla. "Aber Sachen, die zur Eskalation führen können, gibt es bei uns nicht. Unser Verein ist nicht vergleichbar mit den Fußballklubs."

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Verhältnis zwischen dem Klub und den Fans. Kalla meint dazu: "Bei Rapid haben die Fans zum Beispiel bei der Präsidentenwahl ein Stimmrecht. Das gibt es bei uns nicht. Es ist klar, wer bei uns welche Aufgaben hat."

In der vergangenen Saison pilgerten 175.216 Zuschauer zu den Heimspielen nach Kagran – das ist der Liga-Spitzenwert. Ebenso der Zuschauer-Schnitt von 4.735 Fans pro Partie. Logisch, dass die Caps den Schnitt weiter steigern wollen.

Wirken sich die sportlichen Probleme von Rapid und der Austria positiv auf den Schnitt aus? "Wir können keine Wechselwirkungen zwischen Fußball und Eishockey beobachten", meint Kalla. Nachsatz: "Außer wenn ein Wiener Derby auf dem Programm steht. Da merken wir schon, dass es uns Zuschauer nimmt."

Generell ist die Entwicklung bei den Capitals für Kalla positiv: "Wir wollen den Leuten etwas bieten, auch den Familien und Kindern. Auch in der kommenden Saison wird es bei uns friedlich zugehe."

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