Audi feiert Doppelsieg - Wurz in Führung out

Bild: EPA

Audi hat beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans einen Doppelsieg gefeiert. Der Deutsche Andre Lotterer, der Schweizer Marcel Fässler und der französische Lokalmatador Benoit Treluyer sicherten den Ingolstädtern am Sonntag im Audi R18 e-tron quattro den fünften Sieg nacheinander und den insgesamt 13. Triumph bei 16 Starts im Nordwesten Frankreichs.

Das von etlichen Zwischenfällen und Führungswechseln geprägte 82. 24-Stunden-Rennen von Le Mans hat am Sonntagnachmittag mit einem Audi-Doppelsieg geendet. Der Deutsche Andre Lotterer, der Schweizer Marcel Fässler und der französische Lokalmatador Benoit Treluyer sicherten den Ingolstädtern in einem Audi R18 e-tron quattro den fünften Sieg en suite. Toyota mit Alexander Wurz war ausgeschieden.

Als der Hybrid-Toyota nach exakt 13:53 Stunden Fahrzeit in den Morgenstunden wegen eines Elektronikproblems ausrollte, saß gerade der japanische Pole-Position-Mann Kazuki Nakajima am Steuer. "Ich bin niedergeschlagen und könnte weinen", twitterte der zweifache Le-Mans-Siegers Wurz. Der dritte Pilot des Teams war der Franzose Stephane Sarrazin. Das Team hatte bis zum Ausscheiden vom Start weg geführt.

So aber kam Audi bei seinem 16. Antreten im Nordwesten Frankreichs zu seinem 13. Triumph, für alle drei Siegfahrer war es der dritte Le-Mans-Erfolg. Den siebenten Audi-Doppelsieg fixierten mit drei Runden Rückstand Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (9 x/DEN), Luca di Grassi (BRA) und Marc Gene (ESP). Für Toyota blieb immerhin Rang drei, eingefahren von Sebastien Buemi (SUI), Nicolas Lapiere (FRA) und Anthony Davidson (GBR).

Auch Porsche von technischen Problemen gestoppt

Der 16-fache Rekordsieger Porsche erging es bei seinem Comeback nach 16-jähriger Le-Mans-Absenz nicht besser als das nun in 16 Anläufen sieglose Toyota. Nach dem Toyota-Out in Führung gelegen, wurden der australische Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber, der Deutsche Timo Bernhard und der Neuseeländer Brendon Hartley gut eine Stunde vor Ende des Rennens von einem Motorschaden ihres Porsche 919 Hybrid gestoppt

"Wir haben in Le Mans schon viele spannende Rennen erlebt und große Siege gefeiert, aber dieser Erfolg hat einen ganz besonderen Stellenwert", sagte Audi-Chef Rupert Stadler angesichts der starken Rivalen Toyota und Porsche. Von deren Pech profitierte auch der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld. Der Deutsche fuhr im privat eingesetzten Rebellion R-One-Toyota auf Rang vier.

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