Sport

Audi steuert Vierfachsieg in Le Mans entgegen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:32

Sechs Stunden vor dem Ende der 80. Ausgabe der "24 Stunden von Le Mans" liegen gleich vier Wagen des deutschen Automobilgiganten Audi an der Spitze. Für die Österreicher läuft der Langstreckenklassiker nicht nach Wunsch.

Sechs Stunden vor dem Ende der 80. Ausgabe der "24 Stunden von Le Mans" liegen gleich vier Wagen des deutschen Automobilgiganten Audi an der Spitze. Für die Österreicher läuft der Langstreckenklassiker nicht nach Wunsch.

Drei Viertel der Renndistanz sind auf dem Rennkurs an der Sarthe absolviert. Und Audi ist der elfte Sieg in Le Mans nicht mehr zu nehmen. Der deutsche Hersteller liegt sechs Stunden vor der Zielankunft (um 15 Uhr) mit vier Wagen an der Spitze.

Die beiden ersten Plätze belegen die Hybrid-Audis, die sich ein Sekundenduell liefern. Rund sechseinhalb Stunden vor dem Ende übernahm das Trio rund um Rekordsieger Tom Kristensen die Führung. Am Schwesternauto von Fässler/Lotterer/Treluyer, das bereits einen komfortablen Vorsprung hatte, gab es nach einer Kollision einen längeren Reparaturstopp. Nun sind die beiden Wagen nur durch knapp mehr als eine Sekunde getrennt.

Auf den Rängen drei und vier folgen die Leichtbau-Audis. Dabei ist der vierte Platz Gene/Duval/Dumas bemerkenswert, nachdem man am Vortag viel Zeit durch einen Unfall und die dadurch nötige Wiederinstandsetzung verloren gegangen sind.

Kein Glück für die Österreicher

Alexander Wurz ist mit seinem Toyota-Team mittlerweile ausgeschieden. Nach einem Crash am Vortag lag der Österreicher ohnehin aussichtslos zurück (). Gegen 1.30 Uhr gab das Team wegen Motorenproblemen auf.

Auch für Dominik Kraihamer ist das Rennen vorbei. Rund acht Stunden vor Schluss musste er seinen Pescarolo-Judd mit Motorschaden in der Box abstellen. Auch für Richard Lietz (Porsche) ist nach diversen Problemen der Klassensieg in der GTE Pro-Wertung außer Reichweite.

Davidson brach sich Rücken

Schlechte Nachrichten gibt es rund um Anthony Davidson. Der Ex-Formel-1-Pilot, der am Samstag in einen schweren Unfall verwickelt (). Bei der Untersuchung im Spital wurde ein Bruch des elften und zwölften Rückenwirbels festgestellt. Davidson geht es aber den Umständen entsprechend gut.

Zwischenstand nach 18 von 24 Stunden:

1. Kristensen/Capello/McNish (Audi) 285 Runden

2. Fässler/Lotterer/Treluyer (Audi) +2,156 Sekunden

3. Jarvis/Bonanomi/Rockenfeller (Audi) +2 Runden

4. Gene/Dumas/Duval (Audi) +9 Runden

5. Prost/Jani/Heidfeld (Lola) +10 Runden

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