Rapids Europa League-Gegner Valencia steckt vor dem Duell mit den Grün-Weißen in einer tiefen Formkrise. Trainer Gary Neville ist schwer angezählt. Aus den letzten 13 Liga-Spielen gab es lediglich einen Sieg für die Spanier. Blickt man aber auf den Kader, dann schlummert sehr viel Klasse in den Reihen der Fledermäuse. Auf diese Kicker muss Rapid besonders aufpassen.
-Gegner Valencia steckt vor dem Duell mit den Grün-Weißen in einer tiefen Formkrise. Trainer Gary Neville ist schwer angezählt. Aus den letzten 13 Liga-Spielen gab es lediglich einen Sieg für die Spanier. Blickt man aber auf den Kader, dann schlummert sehr viel Klasse in den Reihen der Fledermäuse. Auf diese Kicker muss Rapid besonders aufpassen.
Gary Neville
Den wohl klingendsten Namen bei Valencia hat der Trainer. -Legende Gary Neville coacht die Schwarz-Weißen seit Dezember 2015 und ist nicht unbedingt von Erfolg verwöhnt. Der Engländer steht schwer in der Kritik, ein Ausscheiden gegen Rapid wäre wohl das Ende seiner Ära.
Shkodran Mustafi
Der deutsche Innenverteidiger wurde 2016 in Brasilien Weltmeister mit der , er kam zu drei Einsätzen. Der Marktwert des 23-Jährigen wird auf knappe 25 Millionen Euro geschätzt. Die Defensive von Valencia ist im Moment nicht wirklich sattelfest, mit 17 Liga-Einsätzen ist Mustafi aber gesetzt. Allerdings nicht im Hinspiel, da er aus der Champions League eine Gelbsperre mitnahm. In Wien ist er dann aber wieder spielberechtigt.
Sofiane Feghouli
Der wieselflinke Algerier beackert meist die rechte Offensivseite und wird Stefan Stangl und Florian Kainz ordentlich beschäftigen. Seine Dribblings sind in der Liga gefürchtet, doch zuletzt lässt sein Tor-Instinkt ein wenig zu wünschen übrig. Bei 13 Einsätzen erzielte er nur einen Treffer.
Paco Alcacer
Er ist die Lebensversicherung im Sturmzentrum. Mit neun Treffern und vier Vorlagen in 20 Spielen ist er der beste Valencia-Torschütze in dieser Saison. Der Kapitän durfte auch in drei für die spanische Nationalmannschaft auflaufen. Wenn es Sonnleitner und Co. gelingt ihn zu entschärfen, dann ist Valencia auch verwundbar.
Dani Parejo
Der 26-jährige Spanier ist die Schaltzentrale im Mittelfeld. Er ist zweikampfstark und hat ein gutes Auge für gefährliche Pässe. Trotzdem reichte es in dieser Saison lediglich für drei Vorlage, dafür erzielte er fünf Volltreffer.
Enzo Perez
Der Argentinier stand mit und Co. im WM-Finale gegen Deutschland in Brasilien. Der offensive Mittelfeld-Mann fiel zuletzt wegen seiner Verletzungsanfälligkeit auf und machte bislang nur elf Spiele. Wenn er fit war, hat er aber meistens gespielt. Nach einem Jochbein-Bruch feierte er am Wochenende sein Comeback ohne aber groß zu glänzen. Immerhin gab es den ersten Sieg seit 12 Spielen.
Denis Cheryshev
Die , entschied sich dann aber doch in Spanien zu bleiben. Der Flügelflitzer kommt meist über die linke Seite und belebt das Angriffsspiel von Valencia deutlich. In einen bislang vier Einsätzen traf er einmal und legte auch ein Tor auf. Mario Pavelic wird mit ihm wohl alle Hände voll zu tun haben.