Die Kleidungs-Marke "Rare Humans" kündigte in den sozialen Medien die Eröffnung ihres Stores in Wien an. Mit einer Schnitzeljagd wurde der vorerst geheime Standort auf Instagram gepostet – dieser entpuppte sich allerdings als Fake. Die Folge: Ein Mega-Run von hunderten Jugendlichen quer durch die Gassen in Mariahilf.
Als die Teenies schließlich vor der richtigen Adresse in der Esterhazygasse ankamen, spielten sich wilden Szenen ab. "Heute"-Infos zufolge kam es zu Rangeleien zwischen den Teenagern und alle wollten nur eines: ein gratis Kleidungsstück der gehypten Streetwear-Marke, koste es, was es wolle.
Während einige wenige gleich mehrere Jacken mitnahmen, um sie anschließend für viel Geld zu verkaufen, hatten die anderen weniger Glück. Ein Teenager erlitt "Heute"-Infos zufolge in der Menschenmasse eine Panik-Attacke.
Laut Rettungssprecherin Corina Had mussten zwei Jugendliche vor Ort versorgt werden: "Ein 14-Jähriger klagte über Atembeschwerden aufgrund der Aufregung. Einem 17-Jährigen dürfte jemand auf den Fuß gestiegen sein, wobei er Knöchelverletzungen erlitt und kurzzeitig kollabierte. Beide Patienten wurden in ein Spital gebracht."
Ein weiterer junger Wiener erzählte gegenüber "Heute", er sei auf den Boden gefallen. Dabei sollen ihm die anderen auf den Kopf gestiegen sein, um in den Shop zu kommen. Glücklicherweise wurde er dabei nur leicht verletzt und musste nicht hospitalisiert werden.