Auf Schiff gefangene Kärntnerin darf bald nach Hause

Mit einer berührenden Videobotschaft wandte sich die Österreicherin Julia Wutte vor einigen Tagen via Facebook an die Öffentlichkeit. Nun steht einer Rückkehr nach Österreich nichts mehr im Wege.

Mit einem emotionalen Hilferuf wandte sich die Kärntner Artistin am 4. Mai an die Öffentlichkeit. In einem auf Facebook veröffentlichten Beitrag klagte sie ihr Leid. Seit 50 Tagen befand sich Julia Katharina Wutte zum damaligen Zeitpunkt bereits auf der MSC Bellissima vor Dubai. Drei Wochen davon habe sie isoliert in ihrem Zimmer verbracht. Nur einen Tag vor dem geplanten Rückflug wurde bei ihr eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Bereits damals stellte das österreichische Außenministerium klar, dass die "Cirque-du-Soleil"-Akrobatin seit Mitte März intensiv betreut wurde. Laut Sprecher Peter Guschelbauer verweigerte die junge Frau allerdings mehrere angebotene Rückflüge. Als Grund dafür gab sie gegenüber dem Außenamt Angst vor Einnahmeverlusten an. 

Baldige Rückkehr

Am Samstag bestätigte das Außenministerium gegenüber dem ORF, dass eine Ausreise Wuttes unmittelbar bevorstehe. Man bemühe sich gemeinsam mit der Reederei und den Behörden vor Ort, dass die Akrobatin das Schiff verlassen und ausreisen darf. Schon in den kommenden Tagen soll Wutte zurück nach Österreich dürfen.

Man bemühe sich gemeinsam mit der Reederei und den Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten darum, dass die Kärntnerin vom Schiff und in weiterer Folge ausreisen darf, hieß es vom Außenministerium.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
KärntenKunstCoronavirusGesundheit

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen