Spiegel-Betrügerbande – Italien warnt jetzt alle Urlauber

Die Promenade in Jesolo, Italien. Mit fiesem "Trick" sind Betrüger unterwegs.
Die Promenade in Jesolo, Italien. Mit fiesem "Trick" sind Betrüger unterwegs.Nick Servian / robertharding / picturedesk.com
Wer in den nächsten Wochen einen Urlaub in Italien plant, muss aufpassen: Die Spiegel-Betrüger-Bande ist wieder unterwegs. 

Die Temperaturen steigen, die Corona-Lage entspannt sich, die nächsten Feiertage stehen vor der Tür. Eigentlich spricht all das für einen kurzen Urlaub am Meer. Ein Abstecher nach Italien kann jedoch böse Folgen haben, denn in beliebten Urlaubsland treibt derzeit wieder eine Betrügerbande ihr Unwesen. 

Betrüger wollen bis zu 100 € 

Wie das "Jesolo Magazin" berichtet, versucht die Bande, vorrangig österreichischen und deutschen Touristen Geld abzuknöpfen. Dabei werfen die Betrüger einen Stein gegen das Autoihrer Opfer und zwingen diese zum Anhalten. In der Folge verlangen sie von den Touristen Geld für einen angeblich entstandenen Schaden durch einen gestreiften Spiegel. 

Bereits mehrere Urlauber wurden schon zum Opfer der "Spiegelbande". Viele Touristinnen und Touristen wollen demnach Streitereien vermeiden und zahlen lieber die geforderte Summe von bis zu 100 Euro, um die Sache aus der Welt zu schaffen. 

Mittlerweile warnen bereits mehrere Autofahrerklubs von dieser Masche und geben Tipps, wie man sich im Falle des Falles verhalten soll. Demnach soll man bloß nicht anhalten und auf die Forderungen der Verbrechereingehen. Stattdessen sollte man über den Euronotruf (112) die Autobahnpolizei verständigen. Zudem sollte man vom Fahrzeug der Betrüger Fotos zur Dokumentation für die Polizei machen. 

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