Aufstand der Kleinen! Liga streitet sich um TV-Gelder

Im Vorjahr beschloss die heimische Bundesliga eine Neuverteilung der TV-Gelder. Jetzt fordert die Admira per Antrag eine Änderung der Verteilung.
So sieht es in Sachen TV-Gelder in der heimischen Bundesliga aktuell aus: Die TV-Einnahmen werden zu 30 Prozent gleich verteilt. Weitere 20 Prozent sind abhängig vom Österreicher-Topf, 20 Prozent stehen in Relation zu den Besucherzahlen der Klubs und weitere 30 Prozent macht die sportliche Leistung aus.

Eine Lösung, mit der die Admira nicht glücklich ist. Präsident Philipp Thonhauser wird laut "90minuten.at" bei der Klubkonferenz am Freitag einen Antrag auf eine neue Verteilung stellen.

Die Admira will, dass in Zukunft neben einem geringem Fixbetrag künftig nur noch die aktuelle Saisonleistung für die Aufteilung der TV-Gelder herangezogen wird. Der Zuschauer-Anteil und der Österreicher-Topf sollen der Vergangenheit angehören.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein Vorschlag, der vor allem für die kleineren Liga-Klubs finanziell attraktiv wäre. Der größte Verlierer der "Regelung Neu" wäre der SK Rapid, der die meisten Fans in sein Stadion lockt. Bei den Verhandlungen zur aktuellen Lösung setzten sich die Bosse in Hütteldorf sehr dafür ein, dass auch die Zuschauerzahl ein Kriterium für die Verteilung der TV-Gelder ist.

Für eine Änderung der aktuellen Lösung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit unter den Klubs nötig.

(Heute Sport)

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