Für WAC-Präsident Dietmar Riegler und seine Frau Waltraud endete ein Ausflug auf der italienischen Adria am Samstag im Wasser. Ihre 14 Meter lange Jacht "Diwa II" sank vor Triest – alle zehn Menschen an Bord konnten unverletzt gerettet werden.
Das Ehepaar verbringt im Sommer regelmäßig Wochenenden in Portopiccolo bei Sistiana, wo die "Diwa II" seit einigen Jahren ihren Heimathafen hat. Am Samstag waren neben den Rieglers acht weitere Kärntner Freunde mit an Bord, wie die "Krone" berichtet.
Die Gruppe war noch nicht lange unterwegs, als die Situation plötzlich ernst wurde. "Wir waren zu Mittag Richtung Triest unterwegs, erst eine halbe Stunde am Boot. Und plötzlich drang aus heiterem Himmel Wasser ein", schildert Waltraud Riegler der "Krone". Sofort wurde ein Notruf abgesetzt.
Dietmar Riegler blieb bis zuletzt auf der Jacht und versuchte, die "Diwa II" noch zu retten. Schließlich mussten jedoch alle Passagiere ins Wasser.
Hilfe war rasch zur Stelle. "Dann ging es eigentlich recht schnell – vorbeifahrende Boote haben uns sofort aufgenommen, danach kamen schon Feuerwehr und Polizei. Es wurden alle geborgen, uns allen ist nichts passiert, wir sind zum Glück alle unverletzt geblieben. Aber das Boot war halt nicht mehr zu retten", erzählt Waltraud Riegler.
Warum die Jacht so schnell sank, ist noch offen. "Es gab keinerlei Anzeichen. Ein technisches Gebrechen wird vermutet. Es ist unfassbar. Nachdem das Boot so schnell unterging, muss es jetzt erst geborgen werden, um alles abzuklären", so Riegler.
Die Bergung dürfte schwierig werden. Laut der italienischen Tageszeitung "Il Piccolo" liegt die "Diwa II" mittlerweile in 16 Metern Tiefe auf dem Grund.