Weltpremiere in 2.800 Meter

Mit 200 km/h! SO einen Slalom hast du noch nie gesehen

Mit bis zu 200 km/h flog der Salzburger Marco Waltenspiel im Wingsuit zwischen Heißluftballons hindurch – ein Flug, den es so noch nie gab.
Sport Heute
07.08.2026, 20:50
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Was für ein spektakuläres Luftmanöver!

Red-Bull-Skydive-Team-Mitglied Marco Waltenspiel hat in der türkischen Region Kappadokien einen Wingsuit-Flug absolviert, den es in dieser Form noch nie gegeben hat. Der 42-jährige Salzburger verwandelte den Himmel zwischen den berühmten Heißluftballons in einen Slalomkurs und raste dabei mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h durch die Luft.

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Kappadokien zählt mit seinen markanten Felsformationen und Hunderten Heißluftballons zu den bekanntesten Landschaften der Türkei. Zwischen April und November steigen dort jeden Morgen Ballons auf und prägen das UNESCO-Welterbe. Genau diese Kulisse nutzte Waltenspiel für sein außergewöhnliches Projekt.

Der Österreicher sprang aus einem Heißluftballon in rund 2.800 Metern Höhe. Anschließend steuerte er seinen Wingsuit zwischen mehreren Ballons hindurch, die sich auf unterschiedlichen Höhen befanden. Während des gesamten Fluges verlor er kontinuierlich an Höhe und musste seine Flugbahn laufend anpassen.

Die größte Herausforderung waren laut Red Bull die ständig wechselnden Windverhältnisse. Je nach Höhe herrschten andere Bedingungen, weshalb jede Kursänderung innerhalb weniger Sekunden neu berechnet werden musste. Zwischen den Ballons lagen rund 400 Meter, wodurch höchste Präzision gefragt war.

Waltenspiel bringt dafür jede Menge Erfahrung mit. Bereits mit 17 Jahren begann er mit dem Fallschirmspringen und machte sich zunächst als Wettkampfsportler einen Namen. Später wechselte er ins Red Bull Skydive Team und sorgte mit spektakulären Projekten immer wieder für Schlagzeilen.

Erst 2024 flog er gemeinsam mit Teamkollege Marco Fürst als erster Wingsuit-Pilot überhaupt durch die Londoner Tower Bridge. Anfang 2026 folgte ein spektakulärer Teamflug über dem Mont Blanc.

Für Waltenspiel zählt der Flug über Kappadokien bereits jetzt zu den Höhepunkten seiner Karriere.

"Beim Wingsuit-Fliegen arbeitet man immer mit der Natur, aber bei diesem Projekt hatten wir in jeder Höhe andere Windverhältnisse. Jedes Mal, wenn ich mich einem Ballon näherte, musste ich meine Fluglinie neu berechnen und innerhalb von Sekunden die richtige Entscheidung treffen. Diesen Flug in der einzigartigen Atmosphäre Kappadokiens abzuschließen, machte ihn zu einem der unvergesslichsten Erlebnisse meiner Karriere", so der Salzburger.

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