Albtraum auf See

Österreicher trieben stundenlang übers offene Meer

Es waren bange Momente für drei Österreicher: Sie erlitten Schiffbruch und trieben stundenlang im kroatischen Meer.
Newsdesk Heute
22.07.2026, 15:20
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Teile der kroatischen Adria wurden in der Nacht auf Sonntag von heftigen Gewittern heimgesucht. Wie bereits berichtet, führte dies auch zu meterhohem Wellengang. In weiterer Folge wurden Bojen sowie Anker aus dem Meeresboden gerissen und Boote gegen Felsen gedrückt.

Die Sturmböen fegten mit rund 111 km/h übers Meer hinweg. Auch eine Segelcrew aus Österreich wurde südlich von Kap Kamenjak wohl von dem Unwetter überrascht. Die Folge: die Segeljacht erlitt Schiffbruch.

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Unverletzt geborgen

Gegen 4.44 Uhr setzten die drei Österreicher deswegen einen Notruf ab und retteten sich in eine Rettungsinsel. Glücklicherweise konnte ihr Hilferuf das Nationale Seenotrettungszentrum in Rijeka erreichen, berichtet die "Krone" unter Berufung auf das Ministerium für Seefahrt, Verkehr und Infrastruktur.

Jedoch gestaltete sich die Kommunikation mit den drei Österreichern aufgrund des Unwetters schwer. Fieberhaft wurde nach den Schiffbrüchigen mit Rettungsbooten und Einsatzschiffen gesucht. Zudem wurden alle Schiffe im istrischen Gewässer per Funk damit beauftragt, nach der Jacht Ausschau zu halten.

Erst nach zwei Stunden konnte dann Entwarnung gegeben werden. Demnach wurden die Österreicher 20 Kilometer südlich von Kap Kamenjak gefunden. Danach habe sie ein Rettungsboot zum Hafen in Pula gebracht. Die Schiffbrüchigen blieben laut dem Portal "morski.hr" unverletzt, ihre Jacht wurde abgeschleppt.

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