Austria-Boss spricht in der Trainerfrage Klartext

Der Austria ist der erste Heimsieg gelungen – doch war das schon das Ende des Tiefflugs? Präsident Frank Hensel spricht offen über die Trainer-Frage.
Nach dem 2:0 gegen Altach klettert die Austria in der Bundesliga-Tabelle auf Rang sieben, hält nach acht Saisonspielen bei zwei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlage. Klar ist: die gute Laune ist noch lange nicht am Verteilerkreis zurück.

Doch wie geht es bei den Favoritnern weiter? Am Mittwoch wartet im Cup Aufsteiger WSG Tirol. In der noch jungen Bundesliga-Saison hat es das Duell schon gegeben. Ergebnis: 3:1 für die Wattener.

Sitzt Coach Christian Ilzer noch fest im Sattel? Was passiert, wenn die Austria schon wieder gegen den Aufsteiger verliert? Präsident Frank Hensel stellt auf "Sky" klar: "Die Spieler müssen alles geben, das Maximum abrufen. Davon sind wir weit entfernt. Das Vertrauen gilt dem Trainer. Mit ihm habe ich mehr Geduld als mit einzelnen Spielern in der Mannschaft."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Zumindest ist der Heimsieg gegen Altach ein Lichtblick für die Violetten. "Den Sieg haben wir für das Selbstvertrauen gebraucht", meint Christoph Monschein, Torschütze zum 1:0. "Die Cup-Partie wird auch extrem wichtig. Wir wollen unbedingt weiterkommen."

Coach Christian Ilzer ergänzt: "Wir haben uns den Sieg hart erarbeitet, er war aber auch verdient. Man merkt die Verunsicherung in allen Reihen noch immer, aber wir waren enorm präsent, haben nichts zugelassen." Er appelliert: "Die Spieler müssen an ihre Qualitäten glauben, sich mehr zutrauen." Zum Fan-Boykott in der ersten Halbzeit meint er: "Wir sind für die Stimmung verantwortlich. Hoffentlich haben wir einen kleinen Schritt zu einer besseren Zukunft beigetragen."

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