Austria gelingt gegen Limassol kein Treffer

Keine Tore im Prater! Die Wiener Austria kam in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation gegen AEL Limassol nicht über ein 0:0 hinaus.
Nach der 0:3-Abfuhr in Altach wollte Coach Thorsten Fink eine andere Austria auf dem Platz sehen, brachte Kevin Friesenbichler für Christoph Monschein. Spielmacher Raphael Holzhauser kaum in die Startelf zurück. Larry Kayode stand erneut nicht einmal im Kader.

Doch auf Torgefahr musste der Deutsche lange warten. Denn die Veilchen wurden vor 5.800 Zuschauern erst in der Schlussphase gefährlich. In der 80. Minute zappelte der Ball nach einem Grünwald-Abschluss sogar im Netz, doch das finnische Schiedsrichterteam hatte auf Abseits entschieden – zu Unrecht.

Austria-Offensive in der Schlussphase

Da hätten die Wiener bereits in Führung liegen müssen. Felipe Pires hatte einen Abpraller aus fünf Metern nicht ins leere Tor gebracht (77.). Abschlüsse von Filipovic (72.) und Grünwald (74.) hatten den zyprischen Keeper Josimar Vozinha nicht in Verlegenheit gebracht. "Es war wichtig, zu Null zu spielen. Weil die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir auswärts immer ein Tor schießen können."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Gäste aus Limassol waren in der ersten Halbzeit besser im Spiel, kamen zu gefährlicheren Chancen. Vor allem durch Solospitze Mikel Arruabarrena, der den Ball in der 45. Minute ans Lattenkreuz hämmerte. Kevin Lafrance köpfte in Minute zwölf drüber, Ismail Sassi traf wenig später aus spitzem Winkel das leere Tor nicht (20.).

Für das Rückspiel ist nun alles offen. Der Aufstiegs-Showdown steigt kommenden Mittwoch um 18 Uhr in Larnaca. (Heute Sport)

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