Austria gewann ÖFB-Cup schon im Rapid-Stadion

Austria gewinnt das ÖFB-Cupfinale 2007
Austria gewinnt das ÖFB-Cupfinale 2007Bild: GEPA-pictures.com
Die Diskussionen um das Endspiel des ÖFB Cups im Austria-Stadion halten an. Dabei zeigt ein Blick in die Cup-Geschichte: Diesen Fall gab es schon.
Am 1. Mai (16.30 Uhr) steigt das Finale im ÖFB Cup zwischen Rapid und Salzburg im "Viola Park" – Heimstätte der Wiener Austria. Das bestätigte der ÖFB am Donnerstag.

Zuvor hatten sich die Hütteldorfer um eine Verlegung des Finals ins größere Ernst-Happel-Stadion bemüht. Auch die Polizei hatte nach den Vorfällen beim Wiener Derby am 16. Dezember Sicherheitsbedenken geäußert und sich für das Prater-Oval als Spielort ausgesprochen.

Ein Sicherheitsgipfel am Donnerstag soll nun endgültig Klarheit schaffen.

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Austria gewann Cup schon im Hanappi-Stadion



Ein Cupfinale im Stadion des Erzrivalen? Das gab es bereits. Im Jahr 2007 krönten sich die "Veilchen" mit einem 2:1-Finalsieg über Mattersburg in der Rapid-Kathedrale St. Hanappi zum 26. Mal zum österreichischen Cupsieger.

Der Grund für die Stadionwahl: Im Vorfeld der Europameisterschaft 2008 war das Happel-Stadion adaptiert worden, stand nicht als Austragungsstätte zur Verfügung. Also entschied sich der ÖFB für die Arena im Westen Wiens.

Zellhofer: "Kein fairer Spielort"



Auch damals hatte es Diskussionen gegeben. So hatte etwa der damalige Austria-Coach Georg Zellhofer im Vorfeld erklärt: "Ich halte das für keine glückliche und faire Auswahl des Spielorts." Zellhofer vermutete, dass tausende Rapid-Ultras das Spiel auf "ihrer" Westtribüne verfolgen und die Mattersburger mit dem jetzigen Rapid-Coach Didi Kühbauer anfeuern würden. Außerdem ortete der violette Coach einen psychologischen Effekt auf seine Kicker.

Doch den gab es nicht. David Lafata und Andreas Lasnik hatten die "Veilchen" vor 15.000 Zuschauern zum Triumph geschossen.

Und auch rund um das Hanappi-Stadion war es trotz der angespannten Situation ruhig geblieben. Auch wenn die Polizei bei der Siegerehrung aufmarschierte, um einen grün-weißen Platzsturm zu verhindern. (wem)

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