Im Duell der Europa-League-Fighter Austria Wien und Red Bull Salzburg setzten sich die Hauptstädter knapp mit 1:0 durch. ÖFB-Kicker Zlatko Junuzovic erzielte im offenen Schlagabtausch das Goldtor. Auch Ried und Mattersburg feierten Heimsiege, Kärnten musste sich mit einem Remis begnügen.
9.092 Zuseher finden bei eisigen Temperaturen den Weg ins Horr-Stadion. Die beiden Teams danken es mit einem 93 Minuten andauernden, rassigen Fußballspiel.
Das Goldtor im offenen Schlagabtausch mit leichten Feldvorteilen für die Wiener fällt bereits nach 20 Minuten. Acimovics Eckball wird zur flachen Hereingabe für Aktivposten Junuzovic, der mit Hilfe der Innenstange verwandelt.
Kurze Zeit nach dem Führungstor fällt der große Schock: Zunächst rettet Austria-Keeper Safar zweimal binnen weniger Sekunden gegen Svento und Tchoyi, dann bleibt er minutenlang liegen. Wieder die linke Schulter, er kann nicht weitermachen. Ersatzmann Almer kommt stattdessen und hält, was er halten muss.
Joker Zickler trifft Latte, Gustafsson hält Elfer
Salzburgs größte Ausgleichschance vergibt Zickler (46.) 13 Sekunden nach seiner Einwechslung. Sein knallharter Schuss geht aber von der Latte ins Aus.
Dass das Spiel nicht bereits nach einer Stunde entschieden ist, verdankt Salzburg Tormann Gustafsson. Der hält nämlich einen Elfer von Diabang, nachdem zuvor Baumgartlinger von Pokrivac niedergerissen wurde. Letzter fliegt zudem mit Gelb-Rot vom Platz.
Trotzdem bringt "die aggressivste Austria in dieser Saison" (Karl Daxbacher) die knappe 1:0-Führung über die Zeit und ist nun punktegleich mit Tabellenführer Salzburg auf Rang zwei.
Auswärtsteams bleiben ohne Sieg
Auch in den anderen drei Samstags-Spielen gibt es für die Gastmannschaften nicht viel zu holen. Ried schießt Kapfenberg mit 3:0 aus dem Stadion, wobei dem Spanier Nacho ein Doppelpack gelingt. Mattersburg zittert sich gegen den LASK zu einem 3:2-Erfolg. Naumoski sorgt für alle drei Treffer der Burgenländer, auf Seiten der Linzer treffen Margreitter und Wallner. Der ÖFB-Teamstürmer hält nun bei zehn Saisontreffern. In Klagenfurt kommt Tabellenschlusslicht Kärnten über ein 0:0-Remis gegen Wr. Neustadt nicht hinaus.
Nächster Schlager schon heute
Um 15:30 Uhr kommt es in der bereits seit Tagen ausverkauften Grazer UPC-Arena zum nächsten Spitzenspiel. Sturm empfängt Rekordmeister Rapid Wien. Beide Teams haben die Chance, sich an das Führungsduo heranzuschleichen.