Austria legt Protest gegen die Fansektor-Sperre ein

Bild: GEPA pictures/ Mathias Mandl
Nach Verstößen gegen das Pyrotechnik-Verbot in Bundesliga-Stadien in den Auswärtsspielen gegen Red Bull Salzburg und Admira Wacker wurde die Wiener Austria nun zu einer Sperre des Fansektors verurteilt. Am kommenden Sonntag bleiben die Tore der Ost-Tribüne aber nicht geschlossen geschlossen. Denn die "Veilchen" haben dagegen Protest eingelegt.
Nach Verstößen gegen das Pyrotechnik-Verbot in Bundesliga-Stadien in den Auswärtsspielen gegen Red Bull Salzburg und Admira Wacker wurde die Wiener Austria nun zu einer Sperre des Fansektors verurteilt. Am kommenden Sonntag bleiben die Tore der Ost-Tribüne aber nicht geschlossen geschlossen. Denn die "Veilchen" haben dagegen Protest eingelegt.

Nachdem der Strafsenat der Bundesliga die Wiener nach Verstößen ihrer Fans gegen das Pyrotechnik-Verbot zu einer einmaligen Sektorsperre und einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro verurteilt hatte, legt die Wiener Austria nun Protest ein. Durch den Protest wird das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den WAC nicht von der Sperre der Osttribüne betroffen sein.

Die Begründung für den Protest liegt für den Austria-Finanzvorstand Markus Kraetschmer in der Tatsache, dass die Vergehen bei Auswärtsspielen geschehen sind. "Es macht für den Klub hinsichtlich der Verantwortlichkeit einen wesentlichen Unterschied, ob Pyrotechnikvergehen bei Spielen in der Generali Arena oder bei Auswärtsspielen, wo die Austria kein Veranstalter ist und somit nur eingeschränkte Rechte besitzt, stattfinden", so der AG-Vorstand der "Veilchen" in einer Presseaussendung.

Im Zuge dessen distanzierten sich die Wiener einmal mehr von den Pyrotechnik-Vorfällen ihrer Fans. Sämtliche Täter wurden in Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte bereits ausgeforscht und mit einem Hausverbot belegt. Ein bundesweites Stadionverbot wurde zudem beantragt. 
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