Austrianer einig: "Verfolgerrolle liegt uns mehr"

Nach der Länderspielpause verpasste die Wiener Austria mit einem Remis gegen die SV Ried den Sprung an die Tabellenspitze. Nach der Pleite von Rapid hätten die Veilchen mit einem vollen Erfolg von der Spitze lachen können. Daraus wurde nichts. Doch im Moment fühlen sich die Veilchen in der Verfolgerrolle wohler.

Nach der Länderspielpause verpasste die hätten die Veilchen mit einem vollen Erfolg von der Spitze lachen können. Daraus wurde nichts. Doch im Moment fühlen sich die Veilchen in der Verfolgerrolle wohler.

Nach der Testspiel-Niederlage der Veilchen beim FAC sprach Coach Thorsten Fink von einem Warnschuss. Auch gegen das taktisch hervorragend eingestellte Schlusslicht aus Ried ließen die Wiener Punkte liegen. "Wir hatten viele Standards am Rande des Strafraums. Damit bin ich zufrieden, weil es zeigt, dass wir viele Offensivaktionen hatten. Mit der Chancenverwertung bin ich nicht zufrieden", so der Austria-Coach nach dem Spiel. 

In seinen Warnungen vor den Innviertlern fühlte sich Fink bestätigt: "Es zeigt, dass wir noch nicht der Meisterschaftsfavorit sind." Die Veilchen wussten vor dem Anstoß von der Pleite Rapids und der Chance auf die Tabellenspitze: "Wenn man Erster werden kann ist es eine andere Situation, wie wenn man aus einer Außenseiterrolle kommt. Admira Wacker Mödling wird auch nicht Meister werden. Die haben ihre Ziele und dafür drei Punkte gemacht."

Der Führungstreffer durch Raphael Holzhauser, der mit einem direkten Freistoß unter der hochspringenden Mauer einnetzte, war für Fink kein Zufall: "Wir tun viel in dem Bereich. Es ist bereits das zwölfte Standard-Tor. Das ist eine echte Waffe." 

Gorgon: "Verfolgerrolle liegt uns"

"Wir hätten einen riesen Schritt nach vorne machen können, uns auf den ersten Platz katapultieren können. Doch wir haben gewusst, gegen wen wir spielen", trauerte Alexander Gorgon nach dem Spiel dem Platz an der Sonne nach. Vor allem nach der Pause hat bei Violett die Konsequenz gefehlt: "Wir sind zu nachlässig geworden. Nur Verwalten ist zu wenig." 

Trotzdem fand der rechte Flügel einige positive Aspekte: "Es gab in der letzten Saison auch andere Ergebnisse, wo wir so ein Spiel vielleicht verloren hätten." Für Gorgon war die Punkteteilung trotzdem ein Warnschuss: "Es ist gefährlich in letzter Zeit. Wir gewinnen viele Spiele obwohl die Leistungen nicht so überzeugend sind. Wir werden vielleicht etwas höher eingestuft, als wir momentan sind." Dass man nun der Jäger ist, stört Gorgon nicht: "Die Verfolgerrolle liegt uns, auf die waren vor der Saison vorbereitet."

Friesenbichler: "Das Quäntchen Glück hat gefehlt"

Kevin Friesenbichler durfte zum zweiten Mal in Folge im Sturmzentrum beginnen, nahm auch sich selbst nach dem Spiel in die Pflicht: "Wir haben zu viele Chancen vergeben. Es hat in der einen oder anderen Saison das Quäntchen Glück gefehlt." Gerade mit der defensiven Spielweise des Gegners hatte Violett zu kämpfen: "Wir haben uns vorgenommen, das zweite Tor zu machen, bekommen den Ausgleich und dann stehen sie wieder mit fünf Mann hinten drinnen." 

Gludovatz: "Ein Erfolg für uns"

Ried-Coach Paul Gludovatz war nach dem Spiel mit dem erzielten Punkt sichtlich zufrieden: "Wenn man bei einem Verein, der am Ende der Saison in den Top Drei stehen will und es unser Ziel ist, nicht den Anschluss an Platz neun zu verlieren, ein Remis holt, ist das ein Erfolg." Der Rieder Coach freute sich über die Steigerung seiner Mannschaft: "Ich glaube, dass wir von allem ein bisschen mehr gebracht haben. Vom Läuferischen, von der Passqualität. Auch nach vorne haben wir etwas gebracht."

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