Schon seit Ende Oktober 2025 wurde nach einem 38-jährigen Ungarn mittels europäischen Haftbefehls gesucht. Die Vorwürfe gegen den Mann wiegen schwer. In seinem Heimatland wird ihm vorsätzliche Tötung, Vergewaltigung und schwere Körperverletzung vorgeworfen.
Seit Mitte Dezember 2025 beteiligten sich auch Ermittler des LKA Tirol an der Fahndung – nun hatten sie Erfolg. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck und dem LKA München konnten sie den Gesuchten aufspüren.
Wie die Landespolizeidirektion Tirol am Freitag mitteilte, wurde der 38-Jährige bereits am 2. Juni um 21 Uhr in Graz festgenommen. Die Festnahme wurde von Beamten des LKA Tirol durchgeführt.
Dabei soll der Ungar zunächst versucht haben, sich mit falschen Personendaten aus der Affäre zu ziehen. Durch seine Fingerabdrücke konnte der 38-Jährige jedoch identifiziert werden. Er wurde nach der Vernehmung in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete die Übergabehaft an.