Tragödie in Kroatien

Flugzeug-Absturz: Tiroler hatten keine Landegenehmigung

Ein in Osttirol gestartetes Kleinflugzeug ist über Istrien abgestürzt. Alle vier Insassen kamen ums Leben. Nun werden die Hintergründe untersucht.
Österreich Heute
05.06.2026, 10:13
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Große Trauer in Tirol: Ein Kleinflugzeug, das Donnerstagvormittag vom Flugplatz Nikolsdorf (Bezirk Lienz) gestartet war, ist nahe der kroatischen Stadt Pula abgestürzt. Alle vier Menschen an Bord kamen dabei ums Leben.

Wie die Betreiber des Flugplatzes gegenüber dem ORF Tirol bestätigten, handelt es sich bei den Opfern um Personen aus der Region. Das Außenministerium steht nach eigenen Angaben mit den kroatischen Behörden in Kontakt.

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Das abgestürzte Flugzeug war vom Typ 'Beechcraft Bonanza' und in Deutschland registriert. Laut der Flugplatzbetreiberin war die Maschine jedoch in Nikolsdorf stationiert. Registrierungen in anderen Ländern seien in der Luftfahrt nicht ungewöhnlich.

Absturz nahe Pula

Nach Berichten kroatischer Medien geriet das Kleinflugzeug aus bisher ungeklärter Ursache ins Trudeln und stürzte nahe Pula ab. Das Unglück ereignete sich laut der kroatischen Nachrichtenagentur HINA um 11.20 Uhr in der Nähe des Sportflugplatzes Medulin.

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Flug war nicht angemeldet!

Besonders brisant: Der kroatische öffentlich-rechtliche Sender HRT berichtete am Donnerstagabend, dass der Flug in Kroatien nicht offiziell gemeldet gewesen sein soll. Demnach habe für die Landung auch keine Genehmigung vorgelegen. Nach inoffiziellen Angaben soll Medulin das geplante Ziel der Maschine gewesen sein.

Ermittlungen laufen

Die genauen Hintergründe des Absturzes sind derzeit noch unklar. Die kroatische Flugsicherung untersucht nun den Vorfall. Zudem sollen Ermittler der Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr die Absturzstelle in Medulin genauer unter die Lupe nehmen.

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