"Ich dachte erst, es ist was gegen mich", so Andrea K. zu "Heute". Am 23. November wurde die Seitenscheibe ihres Autos eingeschlagen. Kaum war der Schaden behoben, passierte es am 27. Dezember nochmals. 1.000 Euro kosteten die Reparaturen in Summe.
Dazu kommen Ärger und auch Angst: "Was ist, wenn ich die Täter einmal erwische? Tun sie mir dann etwas an?", fragt sich die Mutter eines behinderten Sohnes.
Die Simmeringerin ist übrigens nicht das einzige Opfer: Laut Polizei kam es in diesem Zeitraum auf dem Parkdeck am Muhrhoferweg 1–5 zu einer Serie von Autoeinbrüchen. "Im Zeitraum von Ende November bis Ende Dezember 2025 kam es zu rund 20 versuchten oder auch vollendeten Einbruchsdiebstählen in mehreren Fahrzeugen an der genannten Örtlichkeit", bestätigt die Wiener Polizei gegenüber "Heute". Die Vorgangsweise: "Bei den Fahrzeugen wurde meist eine Scheibe eingeschlagen, um in das Fahrzeuginnere zu gelangen.
Mittlerweile konnten offenbar einige Verdächtige ausgeforscht werden: "Die Polizei rief mich vor Kurzem an und sagte mir, dass die Ermittler eventuell einige der Täter erwischt haben. Noch müssten aber die Fingerabdrücke geprüft werden", so Andrea K.
Das bestätigt auch die Polizeipressestelle gegenüber "Heute": "Die Ermittler konnten mehrere Jugendliche als mutmaßliche Täter ausforschen. Einige von ihnen sind noch minderjährig."
Mitschuld an den Vandalismus-Fällen ist laut der Wienerin die fehlende Beleuchtung auf dem Parkdeck: "Es ist stockdunkel. Man sieht nichts und hat einfach nur Angst." Obwohl sie monatlich Miete für den Stellplatz zahlt, parkt Andrea K. nun auf der beleuchteten Straße, wo sie sich sicherer fühlt. "Ich habe mir extra ein Parkpickerl gekauft und zahle jetzt doppelt", so die Wienerin.