Vor knapp vier Jahren brach sich die Salzburgerin bei der WM in St. Moritz bei einem brutalen Abflug das Schien- und Wadenbein, seitdem haben sie Schmerzen geplagt.
"Das Gewebe war gereizt, es gab Entzündungen, ich hatte Hämatome. In der letzten Saison habe ich gemerkt: Es geht so einfach nicht mehr weiter, das macht keine Freude mehr", erzählt die 28-Jährige beim Kurier.
Im Frühjahr hat sich Puchner gemeinsam mit ihren Ärzten zu einem drastischen Schritt entschieden - sie ließ sich freiwillig das Wadenbein noch einmal brechen.
"Man hat das Wadenbein durchgeschnitten und es mit einer Platte und Schrauben dann wieder fixiert", klärt die zweifache Weltcupsiegerin auf.
Für Puchner war die Operation der richtige Schritt, der Unterschenkel ist wieder stabil: "Ich höre jetzt nicht mehr ständig auf den Fuß, sondern denke nur mehr ans Skifahren."