Ein tödlicher Schuss auf offener Straße erschüttert New York: In Brooklyn ist ein sieben Monate altes Baby Opfer eines Querschlägers geworden. Das Kind wurde laut Polizei am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in seinem Kinderwagen getroffen und später im Krankenhaus für tot erklärt.
Die Behörden vermuten, dass die Tat im Umfeld von Bandenkriminalität steht. Nach Angaben von New Yorks Polizeichefin Jessica Tisch wurde das Baby zufällig getroffen. Die Ermittlungen laufen weiterhin – weder konnte bislang eine Waffe sichergestellt werden, noch ist klar, wer das eigentliche Ziel des Angriffs war. Tisch bezeichnete den Vorfall als "entsetzliche, sinnlose Tragödie".
Der Tod des Säuglings hat erneut die Diskussion über Waffengewalt in der Metropole angefacht. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani fand bei einer Pressekonferenz deutliche Worte: "Zu viele Kinder werden nie zu Erwachsenen", sagte er. "Wir dürfen dies in unserer Stadt nicht als normal hinnehmen."