Baby-Party wegen Spott über Vornamen abgesagt

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SymbolbildBild: Kein Anbieter/iStock
Weil sich Familie und Freunde über den Vornamen ihres ungeborenen Kindes lustig machten, hat eine Schwangere nun - mit einem bösen Posting - ihre Baby-Party abgesagt.
Anstatt eines großen "Babyshower" (Baby-Party in englischsprachigen Ländern) wird's nur eine kleine intime Zusammenkunft vor der Geburt ihres Kindes geben. Das verkündete eine Frau jüngst auf Facebook.

Und weil der Grund dafür - und das Posting darüber - recht absurd sind, verbreitet sich ein Screenshot ihrer Absage nun viral im Netz.

Der Stein des Anstoßes ist der Vorname, den sie ihrem Sohn geben will. Beziehungsweise die Reaktion ihres Umfeldes darauf.



CommentCreated with Sketch.19 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. "Ihr habt alle Scheiße über mein ungeborenes Kind geredet! Was ist falsch mit euch?", schimpft sie in einem Facebook-Posting - und bläst die geplante große Baby-Sause wieder ab.

Bei der Baby-Party "in kleinerer, intimerer Runde" war sich die Frau sicher, "wird wenigstens niemand über mich urteilen".

Ihre Familie und Freunde hätten nämlich Gerüchte und Lügen über sie verbreitet, schreibt die nicht namentlich genannte Frau. Sie sei nicht verrückt oder mental instabil und schon gar nicht betrunken gewesen, als sie den Baby-Namen ausgesucht hat.





Das Baby wird "Squire Sebastian Senator" heißen, bekräftigt sie noch einmal. Und ja, das ist nur der Vorname. "Ich werde ihm auch verbieten, einen Spitznamen zu verwenden. Alle sollen ihn mit seinem vollen Namen anreden", schreibt sie weiter.



Sie erklärt auch, warum sie sich für diesen Namen entschieden hat. Die "Squire" ("Gutsherr") und Senatoren hätten in ihrer Familie eine lange Tradition. Der Name würde "Macht, Wohlstand und Erfolg" vermitteln.

In dem langen Posting haut sie auch auf Menschen hin, die ihren Kindern "normale" Namen wie Nick, Mark, Bella oder Marina geben. "Warum sollte ich meinem Kind einen langweiligen Namen geben, wenn ich auch etwas Besonderes aussuchen kann?"



An ihrer Entscheidung scheint die Frau trotz der scheinbaren Bedenken ihres Umfeldes kein bisschen zu zweifeln. "Der Name meines Babys wird eine Revolution", ist sie sich sicher.

Auch, dass ihr Sohn später Probleme in der Schule haben wird, glaubt sie nicht. "Sein Selbstbewusstsein wird durch seinen ungewöhnlichen Namen nicht geschmälert werden. Er wird ein außergewöhnliches Kind sein!"

Ihrer Familie hat sie jedenfalls mit einem "Fu** you" zum Schluss ordentlich die Meinung gesagt und angekündigt, dass sie das Kind nun sicher niemals zu Gesicht bekommen werden.

In den Kommentaren zu dem Foto auf "Reddit" schlagen sich die User mehrheitlich auf die Seite der Familie: "Sie reden nicht schlecht über dein Baby, sie reden schlecht über deine schlechte Namenswahl", schrieb ein User. "Ich sage zu allen Freunden, die ein Baby bekommen: Bevor ihr euch auf einen Namen einigt, stellt euch vor, selbst damit aufzuwachsen", meint ein anderer. (red)

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