Gänsehäufel auf Platz 1

Bäder-Boom! Schon eine Million Gäste in den Freibädern

Die Wiener Freibäder erleben heuer einen regelrechten Ansturm: Bereits eine Million Gäste haben sich in den städtischen Bädern abgekühlt.
Wien Heute
04.07.2026, 12:24
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Die Wiener Freibäder haben heuer bereits die Marke von einer Million Besucherinnen und Besuchern geknackt. Spitzenreiter ist erneut das Gänsehäufel mit 162.000 Gästen, gefolgt vom Kongreßbad (78.000) und dem Strandbad Alte Donau (65.500).

"Auch wenn uns die Hitze gerade eine Pause gönnt, die nächsten hohen Temperaturen kommen bestimmt. Umso wichtiger, dass es die Wiener Bäder gibt. Sie sind mehr als nur ein beliebter Freizeitort: Für Millionen von Gästen bieten sie Abkühlung im Wasser und Erholung auf schattigen Wiesen", so Wiens Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

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Freie Plätze für Schwimmkurse

Noch freie Plätze gibt es bei den Sommerschwimmkursen der Wiener Bäder. Die zweiwöchigen Kurse mit zehn Einheiten kosten 130 Euro. "Schwimmen ist eine Fähigkeit, die Leben retten kann. Jeder absolvierte Schwimmkurs stärkt nicht nur die Sicherheit der Kinder im Wasser, sondern auch ihr Selbstvertrauen und ihre Freude an der Bewegung", betont Czernohorszky.

Maßnahmen gegen Belästigung

Auch das Thema Sicherheit bleibt im Fokus: Die Wiener Bäder arbeiten weiterhin eng mit der Polizei zusammen. Zudem wurden Maßnahmen gegen Belästigung und Diskriminierung verstärkt.

"Hier herrschen klare Verhaltensregeln, die deutlich kommuniziert werden und Personal, das darauf achtet, dass sexuelle Belästigung, Sexismus und Diskriminierung kein Platz geboten werden. Denn das breite Wiener Angebot für eine lässige Zeit in der Stadt gilt für alle Wienerinnen und Wiener gleichermaßen", so Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ).

Polizei in den Bädern

"Wenn es notwendig ist, sind die Polizistinnen und Polizisten rasch zur Stelle und helfen mit, Ordnung und Sicherheit für alle Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten", betont Polizeipräsident Gerhard Pürstl.

Fortgeführt wird die bewährte Eintrittsregel für zivile Polizeibeamte: Registrieren sie sich beim Eintritt mit Dienstnummer und erklären sich dabei bereit, im Ernstfall in den Dienst zu treten, erhalten sie kostenlosen Zutritt in das Bad. Sollte ein Einschreiten notwendig sein, werden sie vom Badpersonal per Codewort ausgerufen und begeben sich zum Ort des Geschehens, wo sie die Bäderbediensteten bis zum Eintreffen der uniformierten Einsatzkräfte unterstützen.

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