Tierisches Drama

Förster-Sohn tötet Bärenmama – drei Babys jetzt im Zoo

Nach einem Angriff einer Braunbärin auf einen Förster in der Slowakei stehen nun drei verwaiste Bärenjunge im Mittelpunkt der Sorge.
17.02.2026, 08:56
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Ein richtiges Bärendrama ereignete sich kürzlich in unserem Nachbarland, der Slowakei, als eine Bärenmutter - wohl hormonell gereizt - auf einen Förster in einem Bergwald bei Hrboltova losging und sein Sohn sich nicht anders zu helfen wusste, als den Braunbären zu erschießen.

Überlebenskampf

Eigentlich wollte man gemeinsam mit dem Jagdhund nur den Holzbestand kontrollieren, als "Big Mama" auf den Grünrock losging und auch den Hund im Verteidigungsmodus erfolgreich abwehrte. Mehrere Schüsse aus einer Kurzwaffe des Sohnes töteten den Bären schlussendlich - der verletzte Vater wurde sofort mit Bisswunden in ein Krankenhaus gebracht und der Hund hatte den Kampf nicht überlebt.

Laut der letzten offiziellen Zählung aus dem Jahr 2022 gibt es in der Slowakei rund 1.200 freilebende Bären. Normalerweise gehen die Tiere Menschen aus dem Weg, wenn sie sie rechtzeitig bemerken. Kommt es aber zu einer Überraschung oder fühlt sich eine Bärenmutter bedroht, kann es schnell gefährlich werden.

Säugende Mutter

Als sich das "Einsatzteam Braunbär" vom staatlichen Naturschutz einschaltete, musste schnell festgestellt werden, dass es sich bei dem aggressiven Tier um eine säugende Bärenmutter handelte.

In unmittelbarer Nähe haben sie dann drei etwa einen Monat alte Bärenkinder gefunden, die schon sehr geschwächt waren. Alleine hätten die Kleinen nicht überlebt, deshalb wurden sie in den Zoo nach Bojnice im Westen der Slowakei gebracht. Vor allem das einzige männliche Bärenkind war stark dehydriert und hat dringend tierärztliche Hilfe gebraucht.

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