Keilerzelle in Wien

4,8 Mio. € Schaden! Polizei fasst "Schockanruf"-Bande

Unter der Federführung von Betrugsermittlern des LKA NÖ konnte eine große Zahl an "Schockanrufen" geklärt werden. 23 Verdächtige wurden geschnappt.
Niederösterreich Heute
16.02.2026, 10:17
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Gemeinsam mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und mit ausländischen Polizeibehörden klärte das LKA NÖ eine Serie von "Schockanrufen". 23 Verdächtige aus Polen, Tschechien, Deutschland, der Slowakei, aus Serbien und Spanien wurden seit Beginn des vergangenen Jahres ermittelt – 17 von ihnen festgenommen. Der angerichtete Schaden: 4,8 Millionen Euro!

Keilerzelle in Wien zerschlagen

Bei den langwierigen Ermittlungen wurden eine Keilerzelle in Wien zerschlagen und eine weitere in Brno (Brünn) ausgehoben. Tatorte befanden sich in praktisch allen Bundesländern. Zudem waren die Beschuldigten international tätig, etwa in der Slowakei, in Deutschland und Polen.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bezeichnete Schockanrufe in einer Pressekonferenz als "besonders hinterhältig". Vertrauen in Behörden wie Polizei und Justiz werde ebenso missbraucht wie in Ärzte oder Geldinstitute.

Top-Ermittler bei der Pressekonferenz mit Minister Karner (M.)
LPD NOE / O. Greene

Im Bereich "Schockanruf" waren laut Polizei 2025 hierzulande 90 vollendete Taten und 329 angezeigte Versuchshandlungen verübt worden. Die Dunkelziffer dürfte aus Scham von Betroffenen wesentlich höher sein.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.02.2026, 13:07, 16.02.2026, 10:17
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