Massive Teuerung

Bald unleistbar: In diesem Bezirk steigen Mieten um 20%

Eine Analyse von über 250.000 Angeboten zeigt: Die Mieten sind 2025 in rund 90 Prozent der Regionen weiter gestiegen.
Michael Pollak
02.02.2026, 12:32
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Die Mietpreise in Österreich kennen auch 2025 nur eine Richtung: nach oben. Das Immobilien-Team von willhaben hat mehr als 250.000 Mietangebote ausgewertet und die Angebotspreise pro Quadratmeter bei Neuvermietungen mit 2024 verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig. "Dabei belegt unsere Erhebung deutlich, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise 2025 erneut zugenommen haben. In rund 90 Prozent der ausgewerteten Regionen Österreichs war dies mehr oder weniger deutlich der Fall", sagt Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben.

Besonders stark fiel der Anstieg in Wien aus. Am stärksten zogen die Preise in der Brigittenau an. Dort stieg der Angebotspreis pro Quadratmeter im Mietsegment um 20,6 Prozent. Dahinter folgen Mariahilf mit plus 19,9 Prozent, Neubau mit plus 17,9 Prozent, Margareten mit plus 15,0 Prozent und die Josefstadt mit plus 14,2 Prozent.

Wiener Bezirke haben höchste Steigerungen

"Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen der Mietpreise zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken, während jeweils zwei Bezirke aus dem Burgenland und aus Tirol vertreten waren", so Kössner.

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Nur in wenigen Regionen wurden die Mieten günstiger. Das stärkste Minus gab es in Mattersburg (Burgenland). Dort sanken die Angebotspreise um 3,3 Prozent. Statt 10,75 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2024 lag der Durchschnitt 2025 bei 10,40 Euro. "Leichte Rückgänge gab es beispielsweise ebenso in Deutschlandsberg in der Steiermark, mit 2,8 Prozent oder in Eisenstadt-Umgebung im Burgenland, mit 2,4 Prozent. Auch in Steyr-Land in Oberösterreich sanken die durchschnittlichen Angebotspreise bei Neuvermietung, hier um rund 2 Prozent", erklärt Kössner.

Am teuersten blieb das Wohnen auch 2025 in der Wiener Innenstadt. "25,58 Euro pro Quadratmeter kostete 2025 durchschnittlich eine neu vermietete Wohnung im ersten Bezirk, das bedeutet gegenüber 2024 eine Steigerung von knapp 9,7 Prozent", berichtet Kössner. Dahinter folgen Innsbruck mit 24,9 Euro pro Quadratmeter, die Wiener Bezirke Neubau und Mariahilf mit jeweils 22,08 Euro sowie die Stadt Salzburg mit 21,86 Euro.

Am günstigsten wohnst Du weiterhin abseits der Ballungsräume. In den zehn Bezirken mit den niedrigsten Mietpreisen lagen vier im Burgenland, vier in der Steiermark und zwei in Niederösterreich. Am billigsten war Güssing mit durchschnittlich 8,76 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Murtal mit 9,00 Euro, Gmünd mit 9,19 Euro, Lilienfeld mit 9,26 Euro und Jennersdorf mit 9,33 Euro.

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