Die Mieten in Wien ziehen weiter kräftig an. Das zeigt der aktuelle willhaben-Mietpreisspiegel für 2025. Das Immobilien-Team hat dafür mehr als 250.000 Mietangebote ausgewertet und die Angebotspreise bei Neuvermietungen mit jenen aus 2024 verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: In rund 90 Prozent der Regionen in Österreich sind die Quadratmeterpreise gestiegen – besonders stark in der Bundeshauptstadt.
Am stärksten traf es 2025 den Bezirk Wien-Brigittenau. Im 20. Bezirk in Wien legte der durchschnittliche Angebotspreis pro Quadratmeter um satte 20,6 Prozent zu. Auch in Wien-Mariahilf ging es steil nach oben: plus 19,9 Prozent. Der Trendbezirk Wien-Neubau folgt mit einem Anstieg von 17,9 Prozent. Ebenfalls deutlich teurer wurden Mietwohnungen in den Wiener Bezirken Margareten (+ 15 Prozent) und in der Josefstadt (+ 14,2 Prozent).
"Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken", erklärt Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben. Der seit Jahren anhaltende Preisdruck zeige sich damit besonders stark in Wien.
Am teuersten blieb auch 2025 die Innere Stadt in Wien. Im ersten Bezirk mussten Mieter durchschnittlich 25,58 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das entspricht einem Plus von knapp 9,7 Prozent gegenüber 2024. Neubau und Mariahilf lagen mit jeweils 22,08 Euro pro Quadratmeter ebenfalls an der Wiener Spitze.
Rückgänge bei den Mietpreisen waren österreichweit die Ausnahme. Am stärksten sanken die Angebotspreise in Mattersburg (Burgenland) mit minus 3,3 Prozent. Auch in Deutschlandsberg, Eisenstadt-Umgebung und Steyr-Land gab es leichte Minuswerte. In Wien wurden die Mieten in keinem Bezirk günstiger. Hier ging es in allen ausgewerteten Bezirken nach oben. Für Wohnungssuchende in Wien wird es damit 2025 noch enger – günstiger wird Wohnen in der Stadt vorerst sicher nicht.