Die hohe Kriminalitätsrate in Südafrika beschäftigt auch die Sicherheitsabteilung der deutschen Nationalmannschaft. Wachmänner empfehlen den Spielern, das Teamhotel nur in kugelsicheren Westen zu verlassen.
Das Thema Sicherheit wird bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika groß geschrieben. Weil das Land eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt aufweist, inspiziert der deutsche Fußballbund bereits jetzt das Mannschaftshotel.
"Wir müssen uns auf eine WM unter anderen Voraussetzungen einstellen", betont Team-Manager Oliver Bierhoff. "Die Spieler können sich nicht so frei bewegen wie zuletzt bei der WM 2006 in Deutschland oder bei der EM 2008 in der Schweiz und Österreich".
Eine private Sicherheitsfirma rät den Spielern sogar, beim Verlassen des Hotels Schutzwesten zu tragen und Personenschutz anzufordern. Rund 20 eigene Securitys will das deutsche Team mit nach Südafrika nehmen. Dazu kommen Personenschützer, die bereits jetzt in Namibia Erfahrung sammeln.