Warme Temperaturen und strahlender Sonnenschein auf den Tennisplätzen – da kommen die Stars so richtig ins Schwitzen. Allerdings haben auch die Ballkinder mit den Auswirkungen der anstrengenden Verhältnisse zu kämpfen. Das zeigte sich beim Erstrundenmatch des griechischen Star-Spielers Stefanos Tsitsipas, der den Japaner Shintaro Mochizuki mit 4:6, 6:3, 6:2 und 6:2 niederrang.
Die Auftaktpartie hatte zu Beginn des dritten Satzes aber für acht Minuten unterbrochen werden müssen, nachdem sich ein Ballbub plötzlich unwohl gefühlt hatte. Der Bursch hatte sich am Rand des Spielfeldes übergeben.
Schnell eilte medizinische Hilfe herbei, um den Ballbuben zu versorgen. Der war dann vom Court gebracht worden. Über eine schwerere Erkrankung ist aktuell nichts bekannt. Die Spieler hatten sich während der Behandlungspause des Buben auf ihre Bänke gesetzt und selbst ausgerastet.
Bereits zu Wochenbeginn ist es beim ersten Grand Slam des Jahres zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Von den hohen Temperaturen auf dem Court gezeichnet, ist ein Ballmädchen beim Spiel zwischen Zeynep Sönmez und Ekaterina Alexandrova (7:5, 4:6, 6:4) plötzlich in Ohnmacht gefallen – 35 Grad Celsius in der Sonne waren zu viel gewesen. Auch hier waren Ersthelfer schnell zur Stelle, brachten das Mädchen zu einem Arzt. Dann durfte das Ballkind nach Hause, um sich auszukurieren.