Hoffenheim feierte in der deutschen Bundesliga einen 1:0-Heimsieg gegen Werder Bremen, darf somit weiter von einem Champions-League-Platz träumen. Vor dem letzten Spieltag liegt die Mannschaft von Christian Ilzer auf Rang fünf, punktgleich mit Stuttgart.
Sprich: Am kommenden Samstag muss mindestens ein Remis gegen Mönchengladbach her, der VfB muss zeitgleich auswärts in Frankfurt straucheln.
Dass es überhaupt zu einem Fern-Showdown um die "Königsklasse" kommt, liegt auch an jenem Balljungen, der den Treffer gegen Bremen einleitete. Der kleine Helfer warf Asllani vor dem Eckball blitzschnell den Ball zu, der die Kugel daraufhin direkt zu Kramaric spielte. Das Spielgerät landete bei Toure, der zum 1:0 vollendete.
Asllani schwärmte nach Spiel: "Ich glaube, wir haben einfach gut reagiert. Ich sehe, dass der Ball ins Aus geht. Gott sei Dank kam dann ein Geistesblitz des Balljungen. Wir haben diese kleine Unaufmerksamkeit der Bremer in dem Moment sehr gut genutzt. Vielleicht kriegt er was von uns. Er hat wirklich sehr gut reagiert. Das Problem ist nur, dass ich leider bisher gar nicht weiß, welcher Balljunge das war."
Trainer Ilzer ist ebenfalls angetan. "Solche Balljungen werden meistens später selbst sehr gute Spieler. Ich habe das schon oft gehört, dass Jungs, die das Spiel so aktiv mitgestalten, später selbst Profis werden. Viele Jungs, die in unserer ersten Elf sind, waren früher selbst mal Balljunge. Diese Geistesgegenwart ist ein super Zeichen. Es ist kein schlechtes Omen, wenn man da so aktiv dabei ist. Ich würde ihn natürlich sehr gerne mal treffen und mich bedanken."