Spiel wurde abgebrochen

Derby-Eklat! ÖFB-Legionär bei Platzsturm mittendrin

Das Prag-Derby zwischen Slavia und Sparta musste kurz vor Schluss wegen randalierender Fans abgebrochen werden. Ein ÖFB-Kicker war live dabei.
Sport Heute
10.05.2026, 10:46
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Absurde Szenen spielten sich am Samstag in der tschechischen Liga ab. Mit einem Platzsturm mit Pyrotechnik und offenbar auch Angriffen auf Spieler haben Fans von Slavia Prag für den Abbruch im 317. tschechischen Derby gegen Sparta Prag gesorgt.

Doppelt sinnbefreit: Der Eklat verhinderte den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft ihres Teams. Nach einem spannenden Spielverlauf stand es 3:2 für Slavia, bevor Chaos ausbrach. Zahlreiche Anhänger rannten mit Bengalos auf den Platz. Pyrotechnik wurde sogar vom Rasen auf die Ränge geworfen.

Ein ÖFB-Legionär verfolgte das traurige Schauspiel aus nächster Nähe. Muhammed Cham, seit Sommer von Trabzonspor verliehen, saß bei den Hausherren auf der Bank. In der Liga kam der fünffache Teamspieler heuer auf 14 Einsätze, leistete zwei Assists. Ein Torerfolg blieb ihm verwehrt.

Wie es mit Cham weitergeht, ist noch offen. Slavia besitzt eine Kaufoption, der Vertrag in der Türkei läuft noch bis 2028.

Auch die Wertung des abgebrochenen Prag-Derbys ist noch unklar. Der Ligaverband teilte in einer Stellungnahme jedoch mit, dass das Verhalten der heimischen Fans, die vor dem Schlusspfiff nicht nur das Spielfeld stürmten, sondern auch gegnerische Spieler angriffen, einen völlig inakzeptablen Vorfall darstellen. "Körperliche Angriffe auf Spieler, Mitglieder der Trainerstäbe oder andere am Spiel beteiligte Personen stellen eine Überschreitung einer Grenze dar, von der wir überzeugt waren, dass sie im tschechischen Profifußball nicht vorkommen kann", hieß es.

Ein solches Verhalten werde unter keinen Umständen toleriert und schade dem gesamten tschechischen Fußball. "Weder eine emotional aufgeladene Atmosphäre noch sportliche Rivalität können jemals als Entschuldigung für ein solches Verhalten dienen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.05.2026, 10:46
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen