Dreister Betrug

"Bande erwischt": Dann verliert Mann (87) Tausende Euro

Eine besonders dreiste Masche: Telefonbetrüger gaben sich bei einem Pensionisten als Kripo-Beamte aus. Der 87-Jährige verlor Tausende Euro.
Oberösterreich Heute
08.09.2026, 12:45
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am 28. August läutete bei dem betagten Innviertler aus dem Bezirk Schärding das Telefon. Am anderen Ende der Leitung: ein vermeintlicher Polizist. Dieser behauptete, dass man eine Einbrecherbande erwischt habe.

"Potenzielle Opfer"

Bei den Verdächtigen sei ein Zettel mit weiteren "potenziellen Opfern" sichergestellt worden. Auch der Name des 87-Jährigen stehe dort, hieß es. Einige Tage später erhielt der Mann einen weiteren Anruf: Er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustür legen, da diese von Beamten abgeholt würden, so die Anweisung.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Das tat der Pensionist, die Münzen verschwanden.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Bei einem neuerlichen Telefonat schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen, seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Geld wieder vor der Tür zu platzieren. Auch die Scheine wurde wenig später abgeholt.

Nachdem der Mann danach nichts mehr von den angeblichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein. Er schlug Alarm. Von den unbekannten Gaunern fehlt bisher jede Spur. Das Landeskriminalamt ermittelt.

So schützt man sich vor Telefonbetrug:

  • keine Details über Vermögen preisgeben
  • nicht unter Druck setzen lassen
  • keine Unbekannten in die Wohnung lassen
  • einen Dienstausweis verlangen
  • niemals Geld, Gold oder Schmuck übergeben
  • keine Bankdaten am Telefon verraten
  • im Zweifelsfall sofort 133 wählen

Wichtiger Hinweis: Die Polizei fordert von niemandem Geld und erkundigt sich nicht über Vermögen. Sie kommt auch nicht zu jemandem nach Hause, um Vermögen sicherzustellen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.09.2026, 13:47, 08.09.2026, 12:45