"Finanzielle Selbstbestimmung"

Bankomat-Limits plötzlich niedriger: Das sagt Bank dazu

Dass an vielen Bankomaten nur mehr 200 Euro auf einmal behoben werden können, sorgt für Kopfschütteln. Jetzt meldet sich ein Geldinstitut zu Wort.
Oberösterreich Heute
31.07.2026, 19:38
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Von den neuen Limits sind laut Nationalbank mehrere Hundert Geräte in Österreich betroffen. Hintergrund: Unabhängige Betreiber haben sich aus wirtschaftlichen Gründen zu der Änderung entschieden.

Denn diese würden, so die OeNB, üblicherweise an der Anzahl der Transaktionen verdienen und nicht an der Höhe des behobenen Betrags. Mehrere kleinere Behebungen können daher wirtschaftlich attraktiver sein als eine einzige größere.

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Die Kritik an dem Prozedere hat jetzt Raiffeisen Oberösterreich auf den Plan gerufen: Bei den vom Unternehmen betriebenen Bankomaten würden die bisher geltenden Limits unverändert bleiben, erklärt Generaldirektor-Stellvertreterin Michaela Keplinger-Mitterlehner. "Eine Senkung ist nicht vorgesehen."

Bargeld habe für viele Menschen nach wie vor "einen hohen Stellenwert" und sei "ein wichtiger Bestandteil der finanziellen Selbstbestimmung", so Keplinger-Mitterlehner. Für Raiffeisen-Kunden gelte weiterhin, dass sie an allen Geldausgabeautomaten bis zu 2.000 Euro pro Tag beheben können – freilich sofern eine entsprechende Kontodeckung gegeben ist.

543 Bankomaten im Bundesland

Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben aktuell 543 Bankomaten und stellt demnach rund die Hälfte aller Geräte im Bundesland bereit. Man leiste damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung, insbesondere in den Regionen außerhalb der Ballungsräume, heißt es.

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