Sport

Barca-Coach Martino um Cup-Sieg und seinen Job

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:38

Im spanischen Cup-Finale in Valencia geht es heute vor allem für den FC Barcelona darum, eine verkorkste Saison ohne Titel in Liga und Champions League noch zu retten. Für den Coach der Katalanen, Tata Martino, der bereits schwer angezählt ist, geht es auch darum, seinen Job zu retten.

, geht es auch darum, seinen Job zu retten. 

Die Mission Cupsieg wird aber für den FC Barcelona zu einer schwierigen Aufgabe, obwohl Konkurrent Real Madrid im Final-"Classico" Cristiano Ronaldo vorgeben muss. Dem noch regierenden Meister steht mit Mascherano lediglich ein Innenverteidiger zur Verfügung. Da Gerard Piqué mit einer Rippenverletzung ausfällt, muss der von Muskelbeschwerden geplagte Marc Bartra die Zähne zusammenbeißen und im Mestalla auflaufen.

Der Notfallplan wäre, dass Linksverteidiger Adriano im Zentrum spielt, was dem fehleranfälligen Tormann der Katalanen, Jose Pinto, die Arbeit nicht erleichtern würde. Der 38-jährige Keeper des noch regierenden spanischen Meisters muss für Victor Valdes einspringen, der mit einem Kreuzbandriss ausfällt. 

Tata Martino will den Job retten

Zuletzt stand der argentinische Coach des FC Barcelona, Tata Martino in den spanischen Medien heftig in der Kritik. Von einer Ablöse im Sommer wird ausgegangen. Bei einer deutlichen Pleite von Barca könnte die Amtszeit des 51-Jährigen bereits nach nicht einmal einem Jahr zu Ende gehen. Als Nachfolger auf der Betreuerbank der Katalanen wurde zuletzt Jürgen Klopp ins Spiel gebracht, der allerdings einen Vertrag bis 2018 besitzt. 

Der argentinische Topstar Lionel Messi war dem FC Barcelona in den letzten Spielen keine große Hilfe. Messi wirkte lustlos und ihm wurde mangelnder Einsatz vorgeworfen. "Es ist alles in Ordnung mit ihm. Er trainiert gut und ist in guter Verfassung", heißt es von Seiten des Vereins. Bereits vor dem letzten Duell mit Real Madrid wurde dem 26-Jährigen eine Formkrise angedichtet. Messi schlug mit drei Toren beim 4:3-Erfolg zurück.

Ronaldo fehlt - kein Duell mit Messi

 Zum Duell der Topstars zwischen Cristiano Ronaldo und Messi wird es nicht kommen. Der Portugiese fehlt den "Königlichen" verletzungsbedingt.  "Er wird uns immer fehlen, aber meine Spieler sagen auch nicht: Oh mein Gott, was machen wir nur ohne ihn? Sie haben Selbstvertrauen und gezeigt, ohne ihn gewinnen zu können."

Das Tor der Madrilenen hüten wird wie in der Champions League Iker Cassillas. Das Real-Urgestein blieb in dieser Cup-Saison noch ihne Gegentor und verlor seit 14 Jahren kein Finale mit Real Madrid. 

Für Cruyff wäre Guardiola bester Barca-Coach

Der frühere Weltklassefußballer Johan Cruyff hat sich für eine Rückkehr des FC-Bayern-Trainers Pep Guardiola zum FC Barcelona ausgesprochen. "Das wäre das Beste für Barcelona", sagte der Niederländer der Zeitung "El Mundo". Der frühere Profi und Trainer der Katalanen plädierte ferner für eine Ablösung der Vereinsführung beim spanischen Meister. "Die Entscheidungen werden bei 'Barca' von Leuten getroffen, die vom Fußball keine Ahnung haben", meinte Cruyff. "Es gibt nicht der Trainer den Ton an, sondern es kommandieren Leute, die mit dem Fußball Geschäfte machen wollen."

Dies sei unter dem früheren Barca-Clubchef Joan Laporta anders gewesen. "Wenn Laporta wieder Präsident wird, werde ich ihm empfehlen, Pep als Trainer zu verpflichten", betonte Cruyff. "Und weil er ein kluger Mann ist, bin ich sicher, dass er es auch tun wird."

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