Barca-Goalie zuckt nach Clasico-Pleite völlig aus

Bild: Paul White (AP)
Real Madrid hat die Krise beim FC Barcelona am Samstag verschärft. Die "Königlichen" gewannen gegen die Katalanen in der spanischen Fußball-Meisterschaft vor eigenem Publikum 2:1, feierten damit nach dem Cup-Erfolg am Dienstag den zweiten "clasico"-Sieg binnen vier Tagen. So richtig rund ging es nach Schlusspfiff, weil Barca ein Elfmeter kurz vor dem Ende verwehrt blieb.
Real Madrid hat die Krise beim FC Barcelona am Samstag verschärft. Die "Königlichen" gewannen gegen die Katalanen in der spanischen Fußball-Meisterschaft vor eigenem Publikum 2:1, feierten damit nach dem Cup-Erfolg am Dienstag den zweiten "clasico"-Sieg binnen vier Tagen. So richtig rund ging es nach Schlusspfiff, weil Barca ein Elfmeter kurz vor dem Ende verwehrt blieb.

Zwölf Runden vor Schluss beträgt der Rückstand von Real auf den überlegenen Spitzenreiter aus Barcelona nach dem Sieg immer noch 13 Punkte. Dabei waren die Madrilenen im Hinblick auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Manchester United zunächst nur mit einer verstärkten B-Mannschaft angetreten. Ronaldo, Arbeloa und Khedira kamen nach einer knappen Stunde in die Partie, andere Spieler wie Özil oder Alonso wurden erst gar nicht eingesetzt.

Dennoch gingen die Gastgeber in der 6. Minute durch Benzema in Führung. Der Franzose traf nach Zuspiel von Morata, der von Alves nicht an der Flanke gehindert wurde. Zwölf Minuten später machte der Brasilianer seinen Lapsus wieder gut und lieferte ein ideales Zuspiel auf Messi, der zum 1:1 verwertete.

Messi stellte nächsten Rekord ein

Mit seinem 18. Treffer gegen Real ist der vierfache Weltfußballer nun gemeinsam mit Alfredo di Stefano "clasico"-Rekordschütze. Außerdem war der Argentinier bereits im 16. Liga-Match en suite erfolgreich und baute damit seine eigene Bestmarke aus. In der laufenden Liga-Saison hält der 25-Jährige bei 39 Toren.

Trotz dieser Quoten wirkte der zuletzt von einem grippalen Infekt geschwächte Messi neuerlich weit von seiner Bestform entfernt - so wie seine Clubkollegen, bei denen der verletzte Xavi fehlte und Cesc Fabregas sowie Carles Puyol geschont wurden. Wie schon im Cup gegen Real und beim 0:2 in der Champions League gegen den AC Milan hatte Barca weit mehr Ballbesitz, konnte damit aber überhaupt nichts anfangen.

Frustabbau bei Barca nach verwehrtem Elfmeter

Nach der Einwechslung von Ronaldo und Co. war es auch um die optische Überlegenheit der Gäste geschehen, logische Folge war der Siegestreffer für Real durch Ramos (82.) per Kopf nach einem Eckball. Die Madrilenen hätten noch höher gewinnen können, ein Freistoß von Ronaldo (88.) ging jedoch ans Lattenkreuz.

Dafür hätte Barca in der 93. Minute nach Foul von Ramos an Adriano einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Das regte FCB-Goalie Victor Valdez so auf, dass er nach dem Schlusspfiff auf den Schiedsrichter zulief und ihn so wüst beschimpfte, dass dieser ihm binnen weniger Sekunden Gelb und Gelb-Rot zeigte. Doch davon völlig unbeeindruckt, schimpfte Valdez munter weiter.
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