Was bis vor kurzem noch undenkbar war, wird nun immer konkreter: Neymar droht bei Scheich-Klub Paris St.-Germain das Aus. Der brasilianische Superstar ist nach dem neuerlichen viel zu frühen Aus im Champions-League-Achtelfinale beim Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi in Ungnade gefallen.
"Ich will, dass die Spieler bereit sind, alles zu geben. Es gibt Verträge, die zu respektieren sind, aber das Projekt hat Priorität", so der katarische Statthalter in Paris gegenüber France Football über die Star-Allüren im Team. Auf Neymar angesprochen meinte Khelaifi dann: "Niemand hat ihn gezwungen, zu unterschreiben."
Der Abschied des aktuell mit einem Bänderriss im Knöchel verletzten 27-Jährigen rückt immer näher. Trotz eines noch bis 2022 laufenden Vertrags. Sein Ex-Klub Barcelona wittert die Chance auf eine Rückholaktion.
Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu soll bereits an der Sensations-Rückkehr basteln, wie Globo Esporte aus Brasilien berichtet. Der Masterplan der Katalanen: drei Spieler und eine satte Ablösezahlung für Neymar.
Demnach sollen die beiden französischen Weltmeister Ousmane Dembele und Samuel Umtiti sowie Ivan Rakitic zu PSG wechseln. Um Neymar zu bekommen, legen die Katalanen noch 100 Millionen Euro drauf.
Neben Barca wurde Neymar auch immer wieder mit Real Madrid und Manchester United in Verbindung gebracht. Die "Königlichen" dürften aber nach der Einkaufstour der letzten Wochen nicht mehr das nötige Kleingeld in der Vereinskasse haben. (wem)