Kevin-Prince Boateng konnte sich beim FC Barcelona bisher nicht beweisen. Bei den Klub-Verantwortlichen machte er sich jetzt noch mal so richtig unbeliebt.
Es war DIE große Überraschung im Winter, als Kevin-Prince Boateng vom US Sassuolo zum FC Barcelona wechselte. Der 32-Jährige konnte sich bisher aber aufgrund schwacher Leistungen nicht wirklich für eine Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Leihvertrags bewerben.
Aktuell sind die Verantwortlichen der Katalanen alles andere als zufrieden mit dem Deutsch-Ghanaer.
Trainer Ernesto Valverde hatte seinen Spielern, die nicht zu einem Nationalteam gereist sind, nach dem 4:1-Sieg über Betis Sevilla eine Woche frei gegeben. Allerdings wurde erwartet, dass die daheim gebliebenen Kicker trotzdem zu einer freiwilligen Trainingseinheit erscheinen. Doch Boateng tauchte jedoch ebenso nicht wie seine Kollegen Gerard Piqué (32), Clement Lenglet (23) und Malcom (22) auf. Der Klubführung stieß dieses Verhalten sauer auf.
Bei den beiden Verteidigern Pique und Lenglet, die gegen Betis Sevilla beide über 90 Minuten gespielt hatten, drückten die Trainer nochmal ein Auge zu. Boateng und Malcom saßen jedoch nur auf der Bank – weshalb die Barca-Verantwortlichen jetzt mächtig sauer sind.
Aller Voraussicht nach wird der Halbbruder von Bayerns Jerome Boateng also im Sommer das Kapitel Barcelona beenden und wieder zurück zu Stammverein Sassuolo gehen müssen. (mag)