Kommen noch Neuzugänge bei Rapid, Herr Barisic?

"Jetzt müssen sie ganz viel trainieren, damit die Leiberl auch perfekt zur Figur passen", scherzt Sportdirektor Barisic im "Heute"-Talk.
Rapid spielt die nächsten beiden Saisonen wieder in Querstreifen. Inspiriert vom ersten dokumentieren grün-weißen Trikot aus dem Jahr 1907 wollen die Grün-Weißen einen Neustart wagen.

Wir haben uns nach nach der Veranstaltung für Mitglieder, Abonnenten und Greenies mit Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic unterhalten – natürlich nicht nur über die neuen Trikots.



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Zoran Barisic: "Fesch sind's in der Wäsch', es gefällt mir wirklich sehr gut. Querstreifen heißt auch, dass sie sehr viel trainieren müssen. Dass es gut ausschaut, müssen sie im physischen Bereich sehr viel arbeiten, dass es perfekt für die Figur passt."

Als Vorbild wurde das Leiberl von 1907 genannt, da lief man erstmals in Grün-Weiß auf, wurde 1911/12 zum ersten Mal Meister - ist das ein Ziel für die zwei Jahre in diesem Trikot?

"Wir können Ergebnisziele sprechen, ich will aber lieber über Handlungsziele reden. Diverse Ergebnisformulierungen haben wir natürlich intern ausgearbeitet, die bleiben aber intern. Wir konzentrieren uns jetzt einmal darauf, dass wir gut in die neue Saison (am 26. Juli startet die Bundesliga mit dem Heimspiel-Kracher gegen Meister Salzburg) reinstarten. Ziele sind aber schon nächste Saison ins Meister-Playoff zu kommen und einen Europacup-Platz holen.

Ist es ein Vorteil, dass die Konkurrenz international spielt und Rapid nicht?

"Wir sehen die Sache als Chance für die Rapid-Community. Wir wollen bei Null beginnen und eine Gemeinschaft entwickeln, die einzigartig ist. Wir wollen wieder zusammenwachsen und für einander da sein. Klar haben wir uns die letzten Jahre nicht so vorgestellt.

Kommen noch neue Spieler?

"Ich will das nicht ausschließen. Wir arbeiten sehr intensiv im Hintergrund an diversen Personalien."

Was getuschelt wird:

Dass ein weiterer Stürmer kommen soll, ist nicht schwer zu erraten. Nach den Abgängen von Andrija Pavlovic und Deni Alar ist mit Aliou Badji nur mehr ein gelernter Neuner im Kader.

Was beim Fan-Event zu vernehmen war: Der gesuchte Angreifer soll ein Gegenstück zu Badji darstellen. Neben dem bulligen "Brecher" kommt wohl ein quirliger, schneller Wühler, der die Tiefe sucht.


Ist es heuer schwierig Spieler zu finden ohne internationales Geschäft?

"Wirtschaftlich ist das sicherlich ein bisschen ein Hemmschuh, weil uns schon die Einnahmen fehlen. Sportlich ist Rapid sicherlich eine Adresse für interessante Spieler, die Rapid als Verein betrachten den nächsten Schritt für eine große Karriere zu machen. Rapid hat immer noch einen Reiz."

Wie schaut der neue Arbeitsalltag als Sportdirektor aus?

"24/7, davon gehen sich vielleicht sechs Stunden Schlaf aus. Leider hat der Tag nicht mehr Stunden! Es macht mir irrsinnig viel Spaß und Freude. Ich lerne jeden Tag dazu, es ist eine riesige Herausforderung für das gesamte Team."

Ist eine Aufbruchstimmung im Verein zu spüren?

"Wir werden versuchen so viele Rapid-Fans wie möglich auf unsere Reise mitzunehmen. Ein steigendes Interesse ist spürbar, es geht wieder etwas weiter. Wir werden um jeden Fan kämpfen, dass es wieder bergauf geht. Wir wollen die Anhänger mit Leistungen glücklich machen, das ist unsere Pflicht und eine riesige Verantwortung."

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