Sport

Barisic trotz Rapid-Sieg in Ried nicht ganz zufrieden

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:01

Mit einem 1:0-Auswärtssieg gegen die SV Ried verteidigte der SK Rapid am Samstag den zweiten Tabellenplatz. Mit Ergebnis war der Trainer der Wiener, Zoran Barisic, zwar zufrieden, nicht aber mit der generellen Offensivleistung.

Mit einem verteidigte der SK Rapid am Samstag den zweiten Tabellenplatz. Mit Ergebnis war der Trainer der Wiener, Zoran Barisic, zwar zufrieden, nicht aber mit der generellen Offensivleistung.

Auch das vierte Saisonduell mit den Innviertlern endete mit einem Sieg der Grün-Weißen, saisonübergreifend war es sogar der sechste Sieg über Ried in Folge. "Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir vier Spiele gegen Ried gewinnen, dann hätte ich das sofort unterzeichnet, auch wenn ich es nicht hätte glauben können. Aber die Mannschaft hat das geschafft", sagte Barisic im Gespräch mit "Sky".

Das aktuellste Duell mit Ried war für den Trainer "das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr starken Gegner, es war zweikampfbetont und laufintensiv", befand Barisic und kam schnell zur Kritik. "Wir sind in der Defensive ziemlich stabil gestanden, in der Offensive haben wir viel Luft nach oben", so der grün-weiße Coach. "Ried hat uns ihr Spiel auch aufgezwungen, wir haben uns darauf eingestellt und haben oft die schlechte Lösung gefunden, vor allem im Konterspiel."

Ein Konter klappte allerdings perfekt und führte die Entscheidung herbei. Philipp Schobesberger tanzte nach einem Zuspiel von Robert Beric die Rieder Verteidigung an der Strafraumgrenze schwindlig und netzte mit einem satten Schuss ein. "Es waren zwei, drei Gegner da, ich weiß selber nicht mehr, wie der Ball reingegangen ist. Es war sicher Instinkt dabei und auch ein bisschen Glück", erklärte der Sieg-Torschütze.

Schobesberger hat derzeit einen Lauf. Er traf in den letzten vier Pflichtspielen in Folge und ist ein Erfolgsgarant: Bei sieben von acht Saisonspielen, bei denen der Flügelflitzer in der Startelf stand, gewann Rapid auch das Match. "Momentan läuft es einfach bei mir und dem Team. Wir pushen uns im Training gegenseitig", blieb der 21-Jährige bescheiden.

Auf Rapid wartet als nächste Aufgabe am kommenden Samstag das Heimspiel gegen die Admira ().

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