Dass das Leben nicht immer gerecht ist, hat jetzt der US-Basketball-Profi Ronald Murray zu spüren bekommen. Im Match gegen die Phoenix Suns setzt der Spieler der Chicago Bulls zu einem spektakulären Kunstwurf an, netzt auch, bekommt dann aber doch keine Punkte gutgeschrieben.
Als Murray zum Hakenwurf ansetzte, glaubte er wohl selbst nicht, dass der Ball auch nur in der Nähe des Korbes landen würde. Der 1,91-Meter-Mann war in der Rückwärtsbewegung, bedrängt von einem Gegenspieler und das Ganze spielte sich zusätzlich noch in der eigenen Platzhälfte ab. Als der Ball dann doch sensationell sein Ziel fand, wollte der US-Amerikaner schon zum Jubel ansetzen, wurde aber von dem Schiedsrichter eingebremst.
Zeit war abgelaufen
Trotz des erfolgreichen Wurfs wurden den Chicago Bulls keine weiteren drei Punkte gutgeschrieben. Grund: Die Sirene hatte bereits das Viertel-Ende eingeläutet. Murray und seinen Teamkollegen war es dann aber auch egal - sie bejubelten den eindrucksvollen Wurf. Am Ende unterlagen die Bulls den Suns mit 105:111.